Einstand nach Maß
Montag, 26. September 2011 9:20
Für Abus ging an diesem Wochenende endlich wieder die Saison los, das ganze dann auch gleich mit dem Ortsderby gegen Kühnau 2 in der Anhalt Arena.
Für Dessau ging es in diesem Spiel auch um eine Standort Bestimmung, denn nach nur einem Testspiel wusste man noch nicht so recht in welche Richtung es Konditionell und Spielerrisch gehen sollte.
Nach dem Studien bedingten Abgang von Felix Banthel bestand nun die Aufgabe für Coach Kerner eine neue Aufbaureihe zu formen in der Sebastian Zimmermann den neuen Mittelmann zu geben versuchte, und sicherlich dies auch nicht so schlecht machte. Abus führte schnell die Partie an und ging mit 4:1 in Front, Dessau profitierte dabei von den vielen Fehlabspielen der Kühnauer die immer den Weg durch die Deckung suchten aber an der sehr guten 6:o Abwehr von Abus scheiterten. So ging es dann auch mit einer Komfortablen 15: 8 Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, Kühnau nun auch mit vielen Zeitstrafen belastet begünstigte Dessaus offensiv Drang. Am Ende stand ein völlig verdientes 31: 23 auf der Anzeigetafel, man hätte sicherlich noch deutlicher gewinnen können aber mit nur einem Auswechselspieler und der Roten Karte von Enrico Saack fehlten am Ende auch die Kräfte.
Tor; Maik Schulze, Thomas Weise; Sebastian Zimmermann 3 , Stephan Schwebs, Oliver Albergt 9/1 , Enrico Saack 9 , Matthias Goth 3/2 , Christian Saack 5 , Marcel Kerner 2
Thema: ABUS-News | Kommentare (0) | Autor: stephan
In der ersten Runde des Anhalt- Pokals kam es zum Derby zwischen der Dritten vom DRHV und der SG Abus Dessau. Beide Mannschaften hatten das klare Ziel ins Finale zu kommen, die Dritte musste auf einige Leistungsträger verzichten ( Preißner, Marco Möbes, Kulas) , bei Abus fehlte nur Spielertrainer Kerner und Torwart Schulze der hervorragend von Ingo Olbrich vertreten wurde. Zu Beginn der Partie kamen beide Teams nicht so recht in die Gänge erst nach 4 Minuten konnte Abus das erste Tor erzielen, die Dritte hatte Schwierigkeiten durch die gut stehende Deckung der Gäste die nötigen Lücken zu finden, kam häufig zu Fehlabspielen, die Abus konseqent mit Tempogegenstößen zu nutzen wusste. Nach 8 Minuten dann der Schock für den DRHV als Thomas Fritsche nach einem bösen Faul an Ronny Matthey Rot sah. Das machte das Spiel der Hausherren nicht einfacher, da praktisch nun gar keine Durchschlagskraft im Angriff mehr vorhanden war. Dies spielte der Abus Sieben natürlich in die Karten da jetzt ein Kontertor nach dem anderen fiel und es so zum 6: 17 Halbzeitstand führte. Abus nun eindeutig auf der Siegerstraße ließ auch nach der Pause keinen Zweifel daran wer an diesem Tag eine Runde weiter kommt. Die Dritte versuchte im Angriff viel mit einfachen Wechseln Lücken in der Abus Deckung zu finden aber wie schon im ersten Durchgang gab es kein durchkommen, und wenn es dann doch mal der Fall war hielt hinten der Bärenstarke Ingo Olbrich den Kasten sauber. Sicherlich kam es Anfang der 2 Hälfte zu fragwürdigen Schiedsrichter Entscheidungen die den DRHV zurecht auf die Palme brachte, da 2 klare Siebenmeter nicht gegeben wurden und damit die letzte Hoffnung den Anschluss nochmal herzustellen zunichte machte. Beim Stand von 9: 31 war dann auch jedem Zuschauer klar wer heut gewinnt, Mannschaftsbetreuer Schmidt wechselte nun munter durch brachte Dannenberg und Kalin die sich gleich Nahtlos einfügten und auch zu Torerfolgen kamen. Bei der SG war es heut eine sehr gut stehende Deckung die den Grundstein für den deutlichen 15: 39 Sieg legte. Bei der Dritten war es einzig Mario Werner der noch Normalform erreichte. In der nächsten Runde bekommt es Dessau mit dem schwersten Gegner im Teilnehmerfeld zu tun dem amtierendem Anhaltliga Meister dem TuS Radis2 und das ganze dann auch Auswärts, schwer aber nach dieser Leistung machbar.
Am letzten Spieltag der Saison ging es für Abus nochmal ziemlich in die Ferne zum Tabellendritten Jessener SV. Möglich an diesem Spieltag war für Dessau nur noch das Erreichen des vierten Tabellenplatzes durch einen Sieg, bei gleichzeitiger Niederlage von Finken Raguhn. Zu beginn der Partie sah es allerdings gar nicht nach Sieg aus, schnell zog Jessen auf 4: 0 davon ehe Abus endlich aufwachte und seinerseits 5Tore in Folge schoss und 5: 4 in Führung ging. Man sollte ja meinen das die Mannschaft da den Spielfaden gefunden hätte aber man sah sich getäuscht, Nachlässigkeiten im Angriff nutzte Jessen aus, durch ihre schnellen Flügelspieler, und kam so zu einfachen Toren. Beim Stand von 16: 11 wurden dann die Seiten gewechselt. Nach der Pause und einer sehr lauten Kabinenansprache von Coach Kerner wollte man den Rückstand nun zügig verkürzen, was im ersten Angriff durch ein schönes Kreisanspiel von Felix Bantel auf Oliver Albergt auch gelang. Das wars dann auch schon mit der Herrlichkeit denn Jessen zog danach gleich auf 8Tore zum 22: 14 davon. Abus wollte aber konnte den Abstand einfach nicht verkürzen bis zum Stand von 28: 20. Mannschaftsbetreuer Lars Schmidt nahm die Auszeit um die Mannschaft nochmal wachzurütteln denn ein Debakel drohte. Stephan Schwebs fasste sich dann öfter ein Herz und feuerte aus allen Rohren. Im Angriff Schwebs und hinten eine Starke aggressive Deckung sorgten dafür das es in der 59 Minute 29: 27 stand, Christian Saack hatte die Möglichkeit bei einem Konter auf ein Tor zu verkürzen, scheiterte aber am Torhüter und im Gegenzug fiel der 30: 27 Entstand. Schade und unnötig war die Niederlage allemal gerade wegen der sehr guten Schlussphase, es gilt nun dieses mit in das Pokalderby gegen die Dritte vom DRHV 06 rüberzunehmen, denn die Mannschaft will ja wieder nach 2009 und 2010 ins Pokalfinale einziehen.
Am vergangenden Wochenende hatte Abus den Tabellenführer aus Radis zu Gast in der Friedensschule. Es war das letzte Heimspiel der Saison wo Abus sich natürlich mit einem Sieg vom Publikum verabschieden wollte. In einem sehr Kampfbetontem Spiel wo Dessau vermutlich einen Zeitstrafen Rekord aufstellte mit 11 2Minutenstrafen und 2 Platzverweisen galt es sich zu Rehabilitieren für die höchste Saisonniederlage im Hinspiel gegen Radis. Zu beginn der Partie hatte Abus im Angriff leichte Schwierigkeiten im Spielaufbau was Radis zu einem 2Tore Vorsprung durch schnelle Gegenangriffe zu nutzen wusste. Radis im Angiff auch nicht viel besser Spielend blieb zunehmend häufiger an der Dessauer Abwehr hängen wodurch sich Abus zurück ins Spiel brachte und selber mit 14: 12 in front gingen konnte. Am Ende der Halbzeit hieß es dann 14: 14. In der Pause musste Co- Trainer Olbrich seine Abwehr umstellen denn schon jetzt war Kreisspieler Albergt mit 2 2Minutenstafen belastet. Nach dem Seitenwechsel ging es dann hin und her Abus legte ein Tor vor und Radis zog nach. Begünstigt durch die sich nun häufenden Hinausstellungen der Dessauer zog Radis auf 22: 24 weg . Stephan Schwebs sah nach der 3 Zeitstrafe rot und Sebastian Zimmermann durfte sich nach meckerns mit den Schiedsrichtern 2 Minuten auf der Bank abkühlen. Nur zu 4 auf dem Feld war es nun der Kampfgeist und Rückraumschütze Enrico Saack der Abus beim Stand von 26: 25 wieder in front brachte. In der 57 Minute durfte auch Abwehrchef Christian Saack 2 Minuten vom Feld und kurz danach sah Enrico Saack nach einem Foul die Rote Karte, also wieder nur zu 4 auf der Platte zog Radis 26: 27 vorbei, es war dann Oliver Albergt in der 59 Minute der wiederrum durch eine Starke Einzelleistung den Ausgleich erzielte. Radis konnte noch einen Angriff spielen, kam 3 Sekunden vor Schluss noch zu einem Freiwurf, der Ball wurde geschickt nach außen zum freistehenden Mann gespielt aber beim Abwurf des Balles ertönte Gott sei Dank die Schlusssirene, es war zwar ein Tor aber leider zu spät. Entstand also 27: 27.
Unsere Jungs fanden gegen die spielstarken Gäste aus Raguhn vom Start an besser ins Spiel, gingen schnell mit 4:1 in Führung und verteidigten diesen Vorsprung bis zum 13:10 Halbzeitstand. Die zweite Hälfte begann, wie die erste und Abus konnte sich zwischenzeitlich auf bis zu 5 Toren absetzen. Eine kleine Schwächephase, in der 40 bis zur 50 Minute, brachte die Gäste zwar wieder bis auf ein Tor (22:21) heran, doch an diesem Tag ließen sie keinen Zweifel aufkommem, wer der Hausherr ist.