Aus der Halle auf den Rasen

Donnerstag, 26. Mai 2016 0:23

Die vergangene Spielzeit ist schon fast einen Monat Geschichte und die nächste noch in ferner Zukunft. Dazwischen liegt ein Handball freier Sommer für die Spieler der SG Abus Dessau. Dann wird nur noch für besondere Ereignisse in den Wettkampf Modus geschaltet. Eben solch ein Ereignis erwartet die Mannschaft von Trainer Marcel Kerner am Samstag, und das hat es in sich. Der Turn und Sportverein 1947 Radis lädt zum 20 jährigen Handballfest im Radiser Park ein und das Jubiläum soll ordentlich gefeiert werden, schließlich hat der Verein in dieser Saison mit seinen Aushängeschildern der ersten und zweiten Männermannschaft, Medaillen Ränge erreicht in den jeweiligen Ligen. Einiges aufgefahren haben die Verantwortlichen aus der Dübener Heide, zum hochkarätig besetzten Männerturnier bei dem ein ordentliches Preisgeld ausgelobt ist, gesellen sich noch Mannschaften der Damen Welt die ebenfalls im Turnier Modus einen Sieger ermitteln. Bei den Männern, so ist es auf der Internetseite des Vereins zu lesen, kommen mit Bad Blankenburg, Dresden, und Halle 3 Drittliga Vereine auf den Rasen im Radiser Park. Dazu hat sich noch ein Team aus Baden-Württemberg angesagt um das Teilnehmer Feld zu verstärken. Na da wartet ja auf Abus mal eine interessante Aufgabe. Im letzten Sommer konnten die Spieler der SG einen starken 2 Platz belegen, und auch die Jahre zuvor sah man doch ganz gut aus bei den etwas anderen Begebenheiten eines Handball Spiels, denn wie im Pokal hat auch der Rasen seine eigenen Gesetze und man kann gegen stärkere Teams bestehen. In der 19 Auflage des Rasenturniers profitierte Abus vom schlechten Wetter und der Unbespielbarkeit des Platzes sodass der Sieger im Siebenmeter werfen gesucht werden musste. Das wird es in diesem Jahr nicht geben denn die Meteorologen sagen bestes Handball Wetter voraus, also wird die Kerner Sieben mehr gefordert als im letzten Jahr. Um 13 Uhr fällt der Startschuss, wer vorbei schauen möchte erwartet nicht nur Handball, sondern der Gastgeber hat rundherum um das Spielgeschehen noch allerlei anderes zu bieten.

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Auf Wiedersehen

Montag, 2. Mai 2016 20:47

Torwart Maik Schulze in einem Handball Spiel ohne Gegentor, wie geht das denn? Auf irgend einem Rastplatz irgendwo auf der A 38 musste die Auto Karawane der SG Abus Dessau einen außerplanmäßigen Zwischenstopp einlegen, da bei einigen Mitfahrern der leckere Gerstensaft seine Wirkung zeigte. Diese Pause nutzte Trainer Marcel Kerner um eine kurzfristig anberaumte Mannschaftssitzung abzuhalten, und das bei herrlichem Sonnenschein am Sonntag Nachmittag dem 1 Mai. Da wurde über mögliche Aufstellungen debattiert in einem Spiel ohne Wert. Zum erschrecken stellten Spieler und Trainer fest das die beiden Jünglinge im Team Thomas Käßner und Maik Schulze, Baujahr 59 und 74, noch gänzlich ohne Torerfolg in dieser Spielzeit sind. In einer kurzen demokratischen Abstimmung bestimmte der Trainer dann das die beiden in der Geiseltalhalle sämtliche Siebenmeter werfen dürfen. Mehr noch, Torwart Schulze bekam die einmalige Gelegenheit sich als Flügelflitzer zu präsentieren worüber er sich besonders freute. Den Torwart Part übernahm Kreisspieler Oliver Albergt der sogar mit der Aufgabe betraut wurde sich zusätzlich zu seinen durchaus vorhandenen Fähigkeiten als Schlussmann in den Angriff einzuschalten als 7 Feldspieler. Das ganze füllte Albergt 2 Angriffe mit Leben aus danach hatte er keine Lust mehr. An solch einem Tag sei es ihm verziehen, zumal er immerhin doch sporadisch im ersten Durchgang bei der einen oder anderen Offensiv Aktion zu sehen war. Bevor dieser erste Durchgang beginnen konnte wurde noch der beste Angreifer dieser Verbandsliga Saison geehrt, der Franklebener Steffen Holzapfel nahm zum wiederholten Male die Torjägerkanone entgegen. Er alleine erzielte soviel Tore wie die besten Abus Schützen Albergt und Matthey zusammen.

Da es für Frankleben ebenso wenig um etwas ging wie für die SG vereinbarten die Trainer vor dem Anpfiff gleich jegliche Härte oder Unsportlichkeiten zu unterlassen, denn eine Verletzung in solch einem Spiel hätte keiner verdient gehabt. Es war am Ende vermutlich die fairste Begegnung der Saison, 2 Gelbe Karten musste das Junge Schiedsrichterpaar verteilen ansonsten blieb es friedlich auf dem Parkett. Fair bedeutet natürlich nicht kampflos, schließlich war man weit gereißt und einen Sieg zum Abschluss hatte Abus schon im Blick. Den hätte es auch geben können wenn die Spieler die Vielzahl an klarsten Chancen in Tore umgemünzt hätten, nur leider war wie in der gesamten Saison die fehlende Kaltschnäutzigkeit bei einigen Spielern vor dem Tor das Problem und damit eben Tore Mangelware. Beim 10:4 lag Abus schon wieder Aussichtslos zurück und musste jegliche Siegchancen frühzeitig zu Grabe tragen. Der Lichtblick der ersten Halbzeit war sicherlich das viel umjubelte erste Saison Tor von Linksaußen Thomas Käßner der sich auf seiner Seite mit einem herrlichen 1 gegen 1 am Gegenspieler vorbei schob und den Ball in der langen Ecke versenkte. Immer noch von der Euphorie des Tores besessen verkündete der ” Heilige Vater ” nach dem Spiel eine weitere Saison an seine außergewöhnliche Karriere dran zu hängen. Übrigens die Siebenmeter gab es tatsächlich für die beiden… Wir schieben das Ergebnis mal auf die Nervosität und den fehlenden Harz am Ball, denn bei 6 versuchen sollte der Ball wenigstens einmal im Netz zappeln. Wobei der Franklebener Schlussmann auch nicht ganz unschuldig war, immerhin bei einem Wurf hätte er mal vorbei springen können doch der Ehrgeiz war anscheinend zu groß, somit ist Maik Schulze der, der niemals trifft. Aber dafür ist und bleibt er ein hervorragender Torwart der ebenfalls an seine Karriere noch ein Jahr dran hängt, und vielleicht noch ein paar mehr. Der Gastgeber ging mit einem klaren 15:9 in die Pause.

Bei Abus überlegte man welche taktischen Kniffe noch möglich schienen um aus dem Rückstand noch etwas brauchbares zu gestalten. Die erste Überlegung wurde dann auch umgesetzt. Kreisläufer Oliver Albergt kehrte nach einer halben Stunde Ausflug in eine andere Welt wieder dahin zurück was er am besten kann, nämlich von der 6 Meter Linie den gegnerischen Torwart überwinden. Das er das kann zeigen die 6 Tore die er nach dem Seitenwechsel erzielte, und dabei von Spielertrainer Marcel Kerner auch herrlich in Scene gesetzt wurde. Den letzten Mann gab Ronny Matthey im 2 Durchgang, der im Privatduell mit Albergt die Oberhand behielt und einen Treffer weniger im Gehäuse zu verzeichnen hatte. Im allgemeinen war es die 2 Halbzeit von Kerner und Albergt die ein hervorragendes Abschlussspiel ablieferten wobei der Trainer seine beste Saison Leistung aufbot. Aber dennoch war am Ende eine erneute Pleite nicht zu verhindern, trotzdessen der verletzte Rückraum Spieler Stephan Schwebs von der Tribüne Vollgas gab mit etlichen Fangesängen auf den Lippen. Der SV Friesen Frankleben gewinnt gegen Abus mit 29:24 und schickt die Männer der SG in die Anhaltliga zurück.

Oliver Albergt 6, Ronny Matthey 3, Christian Saack 3, Enrico Saack 5, Steffen Dusi 2, Marcel Kerner 4, Thomas Käßner 1/3, Maik Schulze 0/3

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Auf ins letzte Gefecht

Donnerstag, 28. April 2016 1:23

Eine gehörige Portion Wehmut wird dabei sein wenn die Spieler der SG Abus Dessau das Parkett der Geiseltalhalle betreten, im letzten Handball Spiel in der Verbandsliga Süd. Zum Saisonfinale muß Trainer Kerner und sein Team am Sonntag zum Tag der Arbeit nochmals in der Fremde ran, beim SV Friesen Frankleben. Genau ein Jahr wird es dann her sein als die Abus Männer auf dem Sportplatz Tannenheger den Aufstieg, nach einer spektakulären Finalserie und dem anschließenden Sieg über die SG Kühnau, feierten. Der kommende Feiertag hingegen bietet kein Grund zur Heiterkeit. In einem Spiel ohne Wert muß die Sieben der SG, nach einer langen kräftezehrenden Saison, ein letztes Mal die Schuhe schnüren. Der 26 Spieltag und der Vergleich mit einem Gegner der im gesicherten Mittelfeld steht, bei dem nach vorne nichts mehr möglich und nach hinten die 2 Rot eingefärbten Pfeile in der Tabelle keine Gefahr mehr darstellen. Nach der Niederlage im Heimspiel gegen die HSG Wolfen am vergangenen Samstag, steht für die Dessauer fest das sie als Vorletzter absteigen und somit am 1 Mai auf Abschiedstour gehen. Theoretisch wäre noch was möglich, allerdings müssten alle Handball Götter am Sonntag die Daumen drücken und Frankleben ohne Torwart spielen. Denn Abus muß 45 Tore aufholen was nach den bisherigen Saison Leistungen sehr unwahrscheinlich ist. Als vor 12 Monaten fest stand das Abus durch die gewonnene Anhaltmeisterschaft das Aufstiegsrecht war nehmen würde, war klar das die Mannschaft vor einer Herkules Aufgabe steht. Ein kleiner Kader der im Schnitt über 30 Jahre alt ist und dennoch, es wurde sich der Herausforderung gestellt. Warum es nicht geklappt hat mit dem Klassenerhalt verdeutlicht das Hinspiel gegen Frankleben ganz gut. Nach 2 Siegen gegen Langenbogen und Wolfen hätte Abus die erste Halbzeit der Saison mit einem Hattrick zu Hause abschließen  und weiter hoch in der Tabelle klettern können, doch was folgte war eine Klatsche gegen ein Team was zu jener Zeit gerade mal einen Punkt vor Abus stand. 26:37 hieß es damals und Abus verpasste es einen Big Point zu holen. Besonders zu Hause blieb die Kerner Sieben zu häufig blass und schenkte Punkte mit vollen Händen her ohne wirkliche Gegenwehr in Heimischen Gefilden zu zeigen. Auswärts zu häufig unterbesetzt waren nur ein einziges Mal Punkte drin. Am Sonntag dem Tag der Arbeit bleibt sich Abus treu und reist wieder mit wenig Personal in den Süden Sachsen- Anhalts. Aber, ein zweiter Auswärts Sieg zum Abschluss wäre trotzdem gar nicht verkehrt, würde der sich doch in der Endabrechnung der Tabelle recht gut machen, es sieht halt schöner aus. Und wer weiß, vielleicht spielt Frankleben doch ohne Torwart dann geht noch was mit der Verteilung der roten Pfeile.

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Abus Dessau empfängt die HSG Wolfen

Mittwoch, 20. April 2016 21:08

Zwei Dinge werden am kommenden Samstag definitiv feststehen. Wenn die HSG Wolfen 2 Punkte aus der Elbe-Rossel-Halle entführt wird es ein Wiedersehen mit dem Tabellenschlusslicht in der nächsten Spielzeit geben, dann in der Anhaltliga. Das ist das eine, das andere wird sein die Verbandsliga Saison Revue passieren zu lassen nach dem letzten Heimspiel am Samstag Abend. Beim Trainer wird es ein zusammenkommen geben von Fans, Freunden und Unterstützern der SG Abus Dessau. Der Grill wird angeworfen und das Bier bereit stehen wenn über das geschehende der ersten Verbandsliga Saison philosophiert werden wird. Mit einem Sieg und der weiteren Hoffnung auf den Klassenerhalt feiert es sich Erfahrungsgemäß umso schöner. Ob da die Gäste aus Wolfen mitspielen werden ist äußerst fraglich, weitere Siege können ja das Selbstbewusstsein aufpolieren, davon hat sich die HSG in den letzten Spielen einiges erarbeitet. Lange hat es gedauert ehe bei der jungen neuformierten Wolfener Mannschaft der Knoten geplatzt ist, mit dem Sieg über den Jessener SV wurde das erste Erfolgserlebnis der Saison gefeiert. Danach schenkte man der besten Abwehr der Liga, (Erdeborn) auswärts ganze 36 Buden ein und gewann, was sicherlich erstaunen in der Liga hervorruf. Übrigens in der Halle in der Abus am Wochenende deutlich unter die Räder gekommen ist. Als nächstes folgte eine 32:36 Niederlage gegen ein in Bestbesetzung auftretenes Radiser Team in der Wolfen lange mitgehalten hat. Das ist nicht mehr die Mannschaft die Trainer Kerner und seine Männer in der Hinrunde noch knapp besiegen konnten. Es ist ein motiviertes Team das auch in Roßlau einen weiteren Erfolg der Vita hinzufügen wollen. Abus braucht um die Klasse zu halten mindestens 3 Punkte, vorausgesetzt Langenbogen holt davon keinen mehr. Sehr viele Unwägbarkeiten sind da im Spiel, deshalb muß in der kommenden Begegnung erstmal der Fokus der Mannschaft liegen. Dabei sollte die vergangene Partie schnellstmöglich abgeschüttelt werden und der Ausblick nach vorne gehen. Es ist das letzte Heimspiel zu bestreiten und der Trainer erwartet nochmal den vollen Einsatz des gesamten Kaders und die größtmögliche Unterstützung der Zuschauer, die es braucht, um das Wolfener Team zu schlagen. Dann kann im Anschluss auch ordentlich gefeiert werden.

Der Startschuss für das Aufeinandertreffen des Vorletzten mit dem schon feststehenden Absteiger aus Wolfen ist um 17 Uhr in der Roßlauer Elbe-Rossel-Halle. Eingebettet wird das Spiel noch von 2 Begegnungen des DRHV. Um 15 spielt die Dritte gegen Apollensdorf, nach dem Abus Spiel um 19 Uhr trifft die Zweite Mannschaft auf Post Magdeburg. Also jede Menge Handball in Roßlau zu sehen am Samstag Nachmittag.

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War es das schon?

Dienstag, 19. April 2016 21:05

Kein gutes Pflaster für die SG Abus Dessau die Seefeldhalle in Wansleben. Das zweite mal in dieser Saison betreten die Männer von Abus das eigenwillige Spielfeld und zum zweiten mal gehen sie als Verlierer vom Parkett. Schon in der Hinrunde unterlag man dort dem BSV Fichte Erdeborn, nun heißt der Sieger Langenbogener SV. Diese Pleite ist die wohl schlimmste der ganzen Saison, denn Abus war mit dem LSV vor dem Spiel Punktgleich und hätte bei einem Sieg den Klassenerhalt förmlich zum greifen in den Händen halten können. So aber verliert die Mannschaft von Trainer Kerner am Ende deutlich mit 32:20 und hat es jetzt nicht mehr selbst in der eigenen Hand, das Saisonziel zu erreichen. Die Vorzeichen standen schon nicht im Sinne der Dessauer vor der Begegnung, zu viele Ausfälle galt es zu kompensieren. Philipp und Denny Winkel, Matthias Goth, Matthias Senff, Maik Engelbrecht, Thomas Käßner, Stephan Schwebs und zu allem Überfluss auch noch der beste Abus Schütze Ronny Matthey der sich im Lazerett wiederfand. Da wurden die neuen im Team die eine Stunde vor dem Anpfiff den Spielerpass unterschrieben haben, Max Reimann und Lukas Unger schon voll über die ganze Distanz gefordert so dünn war die Personaldecke. Aus dem fernen Rostock angereist erklärte sich Lars Schmidt bereit dem Team beim Ziel Klassenerhalt zu unterstützen. Das es nicht geklappt hat mit einem positiven Ausgang lag sicherlich nicht an den drei Debütanten im Team, schlichtweg war es ein gebrauchter Tag an dem nichts zusammen passen wollte. Und die Leistung der Langenbogener ist nicht zu unterschätzen, die Hausherren waren gut eingestellt und kamen mit den Gegebenheiten der Halle einfach besser klar.

Abus kam schon verdammt schlecht ins Spiel, zu behäbig der Angriff und die LSV Deckung hellwach auf Fehler lauernd die dann auch eingetreten sind. Schnell stand ein 5:1 Rückstand auf der Anzeigetafel was zur ersten Auszeit von Abus nach 12 Spielminuten führte. An der Deckung mangelte es bis hierhin nicht, waren es doch 4 Kontertore und ein Siebenmeter die die Hausherren in front brachten. Bis zum 9:3 war Abus immer noch weit weg von der guten Form der vorangegangenen Spiele, dann allmählig nahmen die erfahrenen Abus Akteure Christian Saack und Oliver Albergt das Spiel an sich und fingen mit dem Tore werfen an. Beim 11: 8 war Abus dran verpasste es aber mehr Kapital aus den nun vermehrt auftretenen Fehlern des Gastgebers zu schlagen. Bestes Beispiel war die doppelte Überzahl zwischen der 26 und 28 Minute als im Angriff ein gesehendes Stürmerfoul vom Schiedsrichterduo zum Ballverlust führte, dann noch ein missglücktes Anspiel auf den Kreisläufer. Es war mehr möglich als der 12:9 Pausenrückstand, Abus hat die Geschenke allerdings nicht angenommen was sich im zweiten Durchgang bitter rächen sollte. Der fing so wie immer an, mit Gegentreffern für das Dessauer Handball Team. Das war natürlich absolutes Gift. Nach der 35 Minute waren es schon 6 Tore beim 15.9. Zu viel Probleme bekam das Team mit der offensiven Deckung der Hausherren die noch wirksamer wurde als die ersten Abus Spieler mit Zeitstrafen das Parkett verlassen mussten. Das 15:11 war noch der beste Zwischenstand in dieser zweiten Halbzeit danach ging es rapide Bergab. Scheinbar dem Schicksal nichts mehr Entgegenzusetzen verlor Abus immer mehr den Anschluss und musste jetzt schon aufpassen das es nicht ganz ausufert das Ergebnis. Das einzig erfreuliche waren die drei Debütanten die zu ihren ersten Toren im Abus Dress kamen, auch wenn nicht jeder Wurf im Gehäuse vom LSV landete was schmerzlich war, dennoch lieferten Max, Lukas und Schmidti eine insgesamt gute Partie, fand Trainer Kerner auch lobene Worte nach dem Spiel. Mit dem 25:15 war die magische 10 Tore Marke geknackt und jedem klar in der 48 Spielminute, das Langenbogen das Spiel gewonnen hat, die das Ergebnis bis zum Ende auf 12 Tore zum 32:20 Endstand in Stein meißelten.

Was bleibt ist die Entäuschung über die eigene Leistung und die verpasste Chance den Klassenerhalt einzutüten. Abus hat es jetzt nicht mehr in der eigenen Hand und muß auf einen Ausrutscher des LSV warten in den restlich verbleibenen 2 Spielen.

Maik Schulze; Oliver Albergt 8/1, Christian Saack 3, Enrico Saack 1, Steffen Dusi, Lars Schmidt 1, Lukas Unger 3, Max Reimann 2, Marcel Kerner 2

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Hilfe vom SC Magdeburg

Donnerstag, 14. April 2016 1:17

Zum zweiten mal in dieser Spielzeit gastieren die Männer der SG Abus Dessau in der Seefeldhalle Wansleben. Eine Halle mit kleinen oder besser großen Besonderheiten. Den ersten Auftritt in der 1800 Seelen Gemeinde hatte die Mannschaft von Trainer Marcel Kerner als das Duell mit dem BSV Fichte Erdeborn am 5 Spieltag zu absolvieren war. Mit recht ungläubigen Blicken schauten die Spieler damals auf die Begebenheiten der Seefeldhalle, die man auch als “Halfpipe” bezeichnen kann. Ein starkes Gefälle ab der Mittellinie war zu beobachten, in der diese Spielhälfte auch noch in sich zusammen zu fallen scheint. Zu allem Überfluss musste der Harztopf in der Kabine bleiben, denn solche Technischen Hilfen sind dort nicht erlaubt. Das nennt man dann Heimvorteil. Als Abus sich zu jener Zeit an die Halle und den Gegner gewöhnt hatte, war das Spiel auch schon wieder vorbei, und deutlich verloren. Am Sonntag um 17 Uhr folgt der zweite Auftritt der Bauhausstädter an jenem Ort, und der soll und muß positiver enden als gegen Erdeborn. Langenbogener SV heißt der Gastgeber an diesem Wochenende, nicht irgendein Gegner in der Liga sondern die Mannschaft die es zu schlagen gilt.Die Tabellenkonstellation zeigt es ganz deutlich, beide Teams liegen mit 12 plus Zählern gleich auf und man darf davon ausgehen das zwischen Abus und Langenbogen der zweite Absteiger gesucht wird, 3 Spieltage vor dem Ende. Warum es zu solch einem Abstiegsendspiel zwischen den Aufsteigern überhaupt kommt liegt nicht zuletzt an der überaus schwachen Abwehrleistung. Nur der letzte aus Wolfen kann mehr Gegentore aufweisen als die davor liegenden Kontrahenten Abus und Langenbogen bei denen es bis jetzt ganze 706 mal im Kasten geklingelt hat. Am vergangenen Spieltag kamen beim LSV 40 weitere gegen den TUS Radis hinzu. Für Trainer Kerner und sein Team hingegen gab es einen harterkämpften Sieg gegen Wittenberg mit gerade mal 19 Gegentreffern zu feiern, Saison Bestwert. Was sich beim HC Burgenland schon angedeutet hat, wurde gegen Piesteritz noch verbessert und zwar die Deckung samt Torhüter Leistung. Darauf kommt es am Sonntag ebenso an, will man beim sehr heimstarken LSV bestehen. Problematisch kann für Trainer Kerner dabei die Personaldecke werden. Die Ausfall Liste wird zum Saisonende immer länger, dazu gesellt hat sich am letzten Samstag Stephan Schwebs für den es kein Comeback mehr geben wird in dieser Saison, ebenso wie für Matthias Goth. Mit den Winkel Brüdern, Maik Engelbrecht und Matthias Senff fallen weitere wichtige Akteure gegen Langenbogen aus. Da ist es für Abus umso erfreulicher das 2 Neuzugänge für den Abstiegskampf bereit stehen. Mannschaftsbetreuerin Franziska Förder hat ihre Fühler ausgestreckt und ist bei den für den SC Magdeburg pfeiffenden Referees Max Reimann und Lukas Unger fündig geworden, die sich bereit erklärt haben das Abus Team bis zum Saisonende zu unterstützen. Beide sofort Spielberechtigt da sie nicht im Punktspiel Betrieb für einen anderen Verein aktiv sind. Im Training konnte Marcel Kerner die zwei schon in Aktion sehen und ist überzeugt davon das sie der Mannschaft einen weiteren Impuls nach vorne bringen werden. Wie weit wird sich am Sonntag zeigen, wenn es dann hoffentlich einen Sieg zu bejubeln gibt.

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Abus ist weiter im Spiel

Sonntag, 10. April 2016 13:35

Maik Schulze, der Siebenmeter und die letzte Sekunde, das hat so seine eigene Geschichte. Wir schauen etwas längerer zurück in die persönliche Statistik des Torwarts der SG Abus Dessau. Da war das Spiel in Holzdorf, schon mindestens 3 Jahre her, Abus war damals mit gerade mal 6 Feldspielern unterwegs, nach großem Kampf 30:29 in Führung, als die Holzdorfer in der letzten Sekunde einen Siebenmeter zugesprochen bekamen. Torwart damals, Maik Schulze. Was war passiert? Der Schlussmann der SG Abus sicherte mit einer Parade die 2 Punkte im Auswärtsspiel. Das das keine Eintagsfliege war konnten die Zuschauer in der Hinrunde in der Elbe-Rossel-Halle gegen die SG Kühnau beobachten, auch da behielt Maik Schulze die Oberhand gegen den ehemaligen lettischen Nationalspieler Armands Uscins im 1 gegen 1 Duell vom Punkt. Sieg mit 24:23 für Abus. Dann kommt der 9 April 2016 und der 42 Jahrige steht wieder vor der Aufgabe in der Schlusssekunde einen Strafwurf zu parieren, um seinem Team die 2 Punkte zu sichern. Überzeugt davon diesen Wurf zu halten war Schulze bestimmt der einzige, das er es wiedermal geschafft hat bringt ihm langsam den Namen Hexer im Team ein. Wie unglaublich wichtig diese Parade war, zeigte der anschließende Jubel darüber, es war allerdings nicht die einzige Parade an diesem Nachmittag des Abus Keepers. Bei einem Endstand von 20:19 waren es die Torhüter Leistungen beider Teams, oder die schlechten Angriffsleistungen? Es war von allem etwas, es war auf jeden Fall kein schönes Handballspiel was die Zuschauer in der Elbe-Rossel- Halle zu sehen bekamen.

Mit diesem Sieg schiebt sich Abus in der Tabelle an Langenbogen vorbei und verlässt somit nach langer Zeit wieder die Abstiegsränge. Außer Gefahr ist das Team von Trainer Marcel Kerner aber noch lange nicht. Der Samstag hat auf jeden Fall gezeigt das sich die Mannschaft noch nicht aufgegeben hat und die Liga halten will, bei 3 austehenden Partien hat Abus immer noch alles selbst in der Hand.

Gegen die Piesteritzer war ein Sieg Pflicht was den Druck auf die Mannschaft natürlich wachsen ließ. Das sah Trainer Kerner bei seinen Spielern in einer sehr nervösen Anfangsphase. Mit 4:1 gingen die Gäste aus der Lutherstadt in Führung, ehe Abus besser ins Spiel fand und das Team sich vor allem in der Abwehr steigerte. Die teils großzügige Spiel Auslegung der Schiedsrichter war ebenfalls ein Problem in den ersten Minuten, die sehr viel durchgehen ließen was Fouls und Schrittfehler betraf. Trotz der Brisanz des Spiels, Wittenberg ist noch nicht dem Abstiegskampf enteilt, ein faire Partie mit lediglich 4 Zeitstrafen im gesamten Spiel. Das die Grün Weißen immer noch unten drin stecken liegt vor allem daran das ihr Bester Kevin Auer verletzt fehlt, besonders der Angriff der Gäste war schwach. Diese Schwäche nutzte Abus, um aus dem 1:4 eine 6:5 Führung zu machen, Grundlage dafür waren die Tempogegenstöße resultierend aus den Ballverlusten des Gegners im Angriff. Einzig bei der Chancenverwertung haderte Trainer Kerner mit seinem Team, es hätte viel deutlicher geführt werden können, wenn jeder Konter im Netz gezappelt hätte. Den Zuschauern stockte in der 15 Spielminute kurz der Atem, als Rückraum Spieler Stephan Schwebs bei einem Zweikampf in der Abwehr den Ellenbogen eines Gegenspielers voll auf die Nase bekam. Schwer blutend sackte er zusammen und musste ins Dessauer Klinikum gebracht werden, die Saison ist für ihn damit leider beendet. Kurz darauf knickte Ronny Matthey beim einlaufen an den Kreis unglücklich um, was ebenfalls zu einer längeren Verletzungsunterbrechung führte. Trainer Kerner musste nun selbst wieder ins Spielgeschehen eingreifen denn die Alternativen auf der Abus Bank ließen zu wünschen übrig. Mit den Winkel Brüdern und Matthias Goth fehlten dem Trainer ohnehin 3 wichtige Spiele. So daß nur noch der 56 jährige Thomas Käßner an der Seitenlinie saß. Es war also wieder das Improvisations Talent bei Abus gefragt, in dem Kreisläufer Oliver Albergt erstmal auf die rechte Rückraum Position wechseln musste, und das gar nicht so schlecht aussah. Wunder konnte man vom Team in dieser Lage sicher nicht erwarten, aber es reichte um bis zur Pause eine knappe Führung zu behaupten. Beim 11:9 wurden die Seiten gewechselt.

Wer gehofft hat in der zweiten Hälfte ein besseres Spiel beider Mannschaften zu sehen wurde bitter enttäuscht. Es war genauso ein zähes Ringen um jedes Tor wie in den ersten 30 Minuten. Ein klasse Start in die 2 Halbzeit sieht natürlich anders aus, nach den Treffern 10 und 11 war Wittenberg der Anschluß gelungen. Dabei blieb es lange Zeit, ehe Abus ein paar Nachlässigkeiten in der Abwehr unterliefen und die Gäste beim 14:14 ausgleichen könnten. Zum Glück für Abus das Ronny Matthey Mitte des zweiten Durchgangs wieder einsatzfähig war, so stand wenigstens eine weitere Alternative für den Trainer bereit, in einem nicht besonders schnellem Spiel aber doch körperlich intensiven Vergleich. Durch 2 Tore von Enrico Saack und Maik Engelbrecht gelang der SG wieder eine 16:14 Führung die noch größer hätte ausfallen müssen, doch das Wurfglück hat an diesem schönen Nachmittag in der Elbe- Rossel- Halle gefehlt. Ein vergebener Siebenmeter und zahlreiche Pfosten Würfe waren der Grund warum Abus sich von den Lutherstädtern einfach nicht absetzen konnte. Bis zum 19:17 hielten die Spieler der SG Abus den 2 Tore Vorsprung und es sah 5 Minuten vor dem Ende so aus als könnte nach langer Zeit wieder ein Sieg gefeiert werden. Doch Wittenberg gab sich nicht auf und kämpfte sich tatsächlich nochmal zum Unentschieden heran. Plötzlich war der schon fast sicher geglaubte Doppelpunkt Gewinn in Gefahr, als die Gäste sogar die Chance zur Führung hatten aber diese im Angriff doch recht kläglich vergaben. Abus hingegen machte es durch Maik Engelbrecht auf der anderen Seite besser und schaffte die 20:19 Führung. Wieder vergab Wittenberg die Chance zum Ausgleich 30 Sekunden vor dem Ende, nun blieb ihnen nur noch durch eine offene Manndeckung das Ergebnis zu beeinflussen, oder sie bekommen ein Geschenk. Das machte ihnen Ronny Matthey als er viel zu zeitig in der Manndeckung den Überblick zum freistehenden Nebenmann verlor und den Weg zum 6 Meterkreis suchte. Der Wurf landete beim Wittenberger Schlussmann Steffen Bley der sofort ein Konterpass in die Hälfte der SG warf und bei seinem Mitspieler in die Hände gelang, der nur noch mit einem Foul an der Strafraum Grenze gestoppt werden konnte. Aber Maik Schulze und der Siebenmeter in der Schlusssekunde, das passt einfach.

Nächste Woche kommt es zum direkten Duell um die Verbandsliga Zugehörigkeit mit dem Langenbogener SV. Dort ist ebenfalls ein Sieg Pflicht um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

Maik Schulze; Ronny Matthey 6/3, Oliver Albergt 3, Christian Saack, Enrico Saack 4, Steffen Dusi 1, Stephan Schwebs 1, Marcel Kerner, Thomas Käßner, Maik Engelbrecht 5

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Kampf um die Liga

Donnerstag, 7. April 2016 21:07

Es gibt keine Ausreden mehr, beim nächsten Spiel holen wir Punkte oder irgendwelche anderen Durchhalteparolen, jetzt geht es voll auf Angriff. Wenn am Samstag der SV Grün Weiß Wittenberg Piesteritz zu Gast in der Roßlauer Elbe- Rossel- Halle ist, dem vorletztem Heimspiel der Saison, dann wird um nicht weniger gespielt als 2 Punkte für den Klassenerhalt. Am letzen Spieltag hat die Mannschaft von Trainer Marcel Kerner schon mal gezeigt das sie die Klasse halten will. Dazu muß allerdings das Punktekonto deutlich erhöht werden sonst wird es am Ende nichts mit dem Ligaverbleib. Knapp in Naumburg gegen die Reserve des HC Burgenland verloren, will es das Team der SG Abus Dessau am Samstag in eigener Halle gegen Wittenberg besser machen. Das Hinspiel gegen die Grün Weißen hat Abus mit 32: 26 verloren Aufgrund verschiedener Faktoren. Zum einen haben die Wittenberger mit Kevin Auer einen Ausnahmekönner in ihren Reihen, der das Spiel des Gegners prägt wie kein anderer, wie der erste Vergleich gezeigt hat. Zum anderen musste Abus seinerzeit zwei Verletzungsausfälle mit Goth und Schwebs kompensieren, was sogar dazu führte das Torwart Matthias Senff in seinem ersten Spiel für die SG Abus auf dem Feld aushelfen musste. Zu Hause hat Wittenberg Punkte gegen den Abstieg gesammelt, dasselbe erwartet Trainer Kerner von seinem Team, jetzt erst recht. Die Gäste Mannschaft benötigt selber noch Zählbares für den Klassenerhalt, denn ganz raus ist das Team von Krzysztof Zubrzak mit Platz 10 in der Tabelle und 16 Pluspunkten nicht. Was ein sehr Kampfbetontes Spiel erwarten lässt am Samstag Nachmittag um 17 Uhr in Roßlau. Die Zuschauer der SG erwarten endlich wieder den Kampfgeist vergangener Tage, der zum Erfolg führt, das ist ihnen das Team auch schuldig.

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SG Abus Dessau lebt

Sonntag, 3. April 2016 19:59

5 Minuten länger, 5 Minuten länger und Abus hätte wahrscheinlich einen Punktgewinn beim Tabellensechsten dem HC Burgenland 2 erreicht. Den verpasste die Mannschaft von Trainer Marcel Kerner beim 25:28 knapp, bot aber seit langem wieder eine Leistung an, die man Verbandsliga Niveau nennen kann. Schließlich besiegten die Burgenländer am letzten Spieltag den seit 12 Partien unbesiegten TuS Radis, zeigt also wie stark das Team um Spielertrainer Marcel Kilz ist.

Durch die derzeitige Tabellensituation war klar das die Spieler der SG Abus nun endlich im Schlussspurt der Saison den Schalter umlegen mussten, um überhaupt noch eine Chance auf den Liga Verbleib zu behalten. Zwar ist das Ergebnis im Hinblick auf die Tabelle wenig hilfreich, für ein gesteigertes Selbstbewusstsein reicht es alle mal, um in den restlichen Auftritten Punkte einzufahren. Am Samstag übernahm Spielmacher Christian Saack vor dem Anpfiff die Kabinen Ansprache und diese muß die Mannschaft emotional voll erfasst haben, denn es folgten die besten ersten 10 Minuten dieser Saison. Mit 6:1 erwischte Abus einen Traum Start in diese Partie, der Angriff war Treffsicher, die Abwehr mit Oliver Albergt und Christian Saack im Innenblock beweglich und aggressiv und im Tor ein Maik Schulze, einen Tag nach seinem 42 Geburtstag, so gut wie lange nicht mehr. Die Heimsieben musste schon zu diesem frühen Zeitpunkt zur Auszeit greifen, bis dahin ist das Spiel an den Burgenländer vollkommen vorbeigegangen. Das Abus das Spiel jetzt nicht mit 10 Toren gewinnt war allen beteiligten klar, viel zu Erfahren ist der Gegner um sich bei solch einem Rückstand nervös machen zu lassen. Versucht hat es die Kerner Truppe dennoch weiterhin die Oberhand zu behalten, nur mangelte es nun vermehrt am Wurfglück, zu viele Bälle blieben im Block des Gastgebers hängen so das die SG den einen oder anderen Konter hinnehmen musste. Schnell schmolz der Vorsprung auf nur noch 2 Tore zum 7:9, begünstigt auch durch vermehrt ausgesprochene Zeitstrafen der Schiedsrichter gegen die Abus Mannschaft. Bei der Reserve des HC Burgenland bestimmte jetzt immer mehr Spielmacher und Trainer Marcel Kilz den Angriff der Hausherren und stellte die Abus Deckung mit seiner Übersicht vor große Probleme. Bis zum 11:13 verteidigten die Bauhausstädter den 2 Tore Vorsprung, dann ließen die Kräfte allmählich nach und Burgenland gelang mit einem 4:0 Lauf die 15:13 Pausenführung.

Es zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison, bei Anpfiff des zweiten Durchgangs sind die Spieler einfach nicht konzentriert genug, viele Spiele hat Abus dadurch verloren gegen die Reserve des HC Burgenland lief es nicht viel anders. Da konnte Trainer Marcel Kerner in der Halbzeit noch so stark an seine Spieler appellieren es diesmal besser zu machen, vergebens. Nur 3 Tore gelangen der SG in den ersten 15 Minuten der 2 Halbzeit, wäre alles nicht so schlimm wenn der Gegner ebenso viele Tore geworfen hätte, nur fand Burgenland die richtigen Lösungen im Angriff, sodass die Abus Abwehr samt Torwart immer öfter das Nachsehen bekam. Es kam wie so oft, der Rückstand wuchs bis auf 8 Tore an und es war von der guten ersten Halbzeit nichts mehr übrig geblieben. Die Abwehr wurde nochmal auf eine andere Variante umgestellt in der der Spielmacher des Gastgebers von Ronny Matthey in Sonderbewachung genommen wurde. Bis zum 26:18 viel die Umstellung allerdings noch nicht ins Gewicht, dann waren 2 Dinge für die Aufholjagd der SG Abus entscheidend. Burgenland schaffte es nicht mehr durch die Deckung von Abus, wenn doch war Maik Schulze zur Stelle. Im Angriff stellte Ronny Matthey mit 10 Toren bester Abus Schütze den Unterschied her. Mit teils spektakulären Würfen war der Linksaußen der SG maßgeblich an der Aufholjagd beteiligt. Mit einem 5:0 Lauf zum 26:23 war Abus wieder an die Hausherren herangerückt die nun folgerichtig zur Auszeit greifen mussten. Auf der durch die einfallende Sonne nur sehr schlecht erkennbare Anzeigetafel wiesen die Zeitnehmer darauf hin das nur noch 3 Minuten zu spielen seien. Es blieb also nur die Möglichkeit über eine offene Manndeckung das Ergebnis positiv zu gestalten, viel besser als der 3 Tore Rückstand wurde es nicht mehr, so lautete der Endstand 28:25.

Das sich seine Mannschaft so gut verkaufen würde hätte Trainer Kerner nach dem 18:35 Hinspiel nicht erwartet. Das es am Ende nach der tollen Leistung nicht für zumindest einen Punkt gereicht hat ist ärgerlich. Er hat aber auch gesehen das die Spieler seit langem wieder Spaß am Handball hatten und das es trotz der Niederlage eine tolle Auswärtsfahrt gewesen ist.  Zudem die Rückkehr von Matthias Goth ins Team der im Saison Endspurt noch Impulse wird setzten können. Am Samstag noch sporadisch eingesetzt ist sich Trainer Kerner sicher das er schnell wieder in Form kommen wird. Jetzt heißt der nächste Gegner Wittenberg Piesteritz, da sollte mit dieser Leistung ein Sieg möglich sein. Darauf liegt jetzt in nächsten Woche der Fokus im Abus Team.

Maik Schulze; Ronny Matthey 10/2, Oliver Albergt 5, Christian Saack 2, Enrico Saack 4, Matthias Goth 1, Steffen Dusi, Stephan Schwebs 3, Thomas Käßner, Marcel Kerner

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Reise ins Ungewisse

Donnerstag, 31. März 2016 0:55

Akkus wieder aufladen für den Saison Endspurt, gab Trainer Marcel Kerner seiner Mannschaft über das spielfreie Osterwochenende als Empfehlung mit auf den Weg. 5 Spiele hat das Team der SG Abus Dessau in dieser Verbandsliga Spielzeit noch zu absolvieren, das es nicht die letzten werden braucht es volle Akkus der Spieler, denn das Restprogramm hat es in sich. Ein Blick auf die Tabelle zeigt die Situation der SG, mit 10 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz steht man vor der fast unmöglichen Aufgabe, um die Klasse sicher halten zu können müssten aus den letzten 5 Begegnungen schon 4 Siege her. Burgenland, Wittenberg, Langenbogen, Wolfen und zu guter letzt noch in Frankleben, so sieht das Restprogramm der SG Abus aus. Wenn das klappt könnte man schon das Wort Wunder in den Mund nehmen, denn die letzten Auftritte der Mannschaft sahen nicht so aus als wäre Abus an einem Doppelpunkt Gewinn dran gewesen.

Am Samstag um 15.30 muß Abus erstmal in Naumburg Farbe bekennen, dann geht es gegen die zweite Mannschaft des HC Burgenland. Das das keine Vergnügungsfahrt wird ist eingangs erwähnt, es muß gepunktet werden sonst droht der Abstieg. Von einem leichten Unterfangen kann dabei keine Rede sein, der letzte Spieltag hat gezeigt wie stark der Gegner ist, da gelang Burgenland sogar schon der 2 Sieg gegen die Radiser Reserve (Tabellenzweiter) die zuvor 12 Siege in Folge gefeiert hatten. Mit 18:35 unterlag Abus zu Hause das Hinspiel, stark Ersatz geschwächt und ohne echten Rückraum. Nicht viel anders wird es am Samstag ablaufen, mit Maik Engelbrecht und dem besten Abusschützen Ronny Matthey nehmen zwei wichtige Spieler den Weg nach Naumburg nicht mit in Kauf, ebenso die Winkel Brüder und Torwart Matthias Senff. Erfreulich für Trainer Kerner ist die Rückkehr von Rechtsaußen Matthias Goth der nach 4 monatiger Leidenszeit das Parkett endlich wieder betreten darf, und darauf brennt die Mannschaft unterstützen zu können. Wichtig wird vor allem sein die Abwehr Arbeit in den Griff zu bekommen, denn das war in der Vergangenheit das Hauptproblem warum die Rückrunde eher suboptimal läuft. Das muß sich endlich jeder Abus Akteur bewusst machen, es ist 5 vor 12. Wollen die Spieler nächste Saison weiter in der Liga mitmischen so muß bis zum Umfallen gekämpft werden. Mit ein wenig Glück ist was drin, wenn jeder an seine Grenzen geht.

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