Der 2 Titel

Mittwoch, 16. August 2017 6:44

Das wir in der Saison 2010/2011 noch in der Anhaltliga spielten hatte folgenden Grund. Wir haben ein Jahr zuvor nur den Bronze Platz belegt und das bedeutet das zwei Vereine vor uns in der Tabelle gestanden haben. Der SV Wulfen als Anhaltmeister bekam logischerweise das Aufstiegsrecht zugesprochen, lehnte aber ab, weil das Personal für höherklassige Aufgaben fehlte. Der TuS Radis folgte als Zweitplatzierter, verzichteten aber genauso wie die Wulfener auf den Aufstieg. Tja und Abus war als nächstes an der Reihe. Coach Kerner fragte uns alle nach unserer Meinung zum möglichen Aufstieg, und teilte uns seine Sicht der Dinge. Wenn wir nicht erster werden, haben wir es auch nicht verdient eine Liga höher zu spielen, war Marcel sein Tenor. Wie bei Abus üblich stimmten wir darüber ab, das Ergebnis war eindeutig und hieß Verbleib in der Anhaltliga. Sollte es zum Meistertitel reichen, dann soll auch der Aufstieg folgen, ein Philosophie die nicht jeder Verein in der Vergangenheit geteilt hat. Saison Nummer 4 brachte uns aber auch nicht an die Spitze der Anhaltliga, wieder nix mit dem Aufstieg. So sah die Tabelle zum Saisonende aus.

Tabelle   Sp.   s   u   n     Tore Diff.     Pkt.
1 TuS Radis II 22 18 1 3 638 : 538 100 37 : 7
2 SV 1898 Wulfen (M) 22 17 0 5 629 : 528 101 34 : 10
3 Jessener SV 53 II 22 15 1 6 614 : 512 102 31 : 13
4 SV Finken Raguhn 22 13 1 8 595 : 535 60 27 : 17
5 SG ABUS Dessau 22 11 2 9 658 : 620 38 24 : 20
6 TSV Blau-Weiß Brehna 22 11 1 10 561 : 572 -11 23 : 21
7 SV Blau-Rot Coswig (N) 22 10 1 11 535 : 589 -54 21 : 23
8 SG Kühnau II 22 10 0 12 573 : 602 -29 20 : 24
9 Dessau-Roßlauer HV III 22 8 1 13 617 : 668 -51 17 : 27
10 SG GW Wittenberg-P. II 22 5 0 17 529 : 614 -85 10 : 34
11 TSV Elbe Aken 22 5 0 17 545 : 648 -103 10 : 34
12 HSV Zerbst 2000 II 22 5 0 17 484 : 552 -68 10 : 34

Im 5 Jahr nun also ein neuer Angriff auf die Spitze. Wir hatten es gegenüber den Vorjahren, mit veränderten Voraussetzungen zu tun, nur noch 8 Mannschaften meldeten für die Liga was zwischen den Spieltagen lange Pausen nach sich zog. Da ist es immer schwierig in einen Rhythmus hinein zukommen. Mit dem HBC Wittenberg hatten wir zur damaligen Zeit einen ambitionierten Aufsteiger in unserer Staffel, der sich das Ziel auf die Fahnen geschrieben hat, den Durchmarsch in die Sachsen-Anhaltliga zu schaffen. Als großes Hindernis für diesen Plan galt in erster Linie der SV Wulfen der zur Spitzenmannschaft der Anhaltliga geworden ist. Und, ja, wir. Nach 3 Spieltagen sah es mit 3:3 Punkten nicht so aus, dass wir in diesem Jahr ein ernst zunehmender Konkurent um einen Aufstiegsplatz sein könnten. Am letzten Spieltag vermeldete unser Punktekonto nur 5 Minuspunkte, was uns vor dem entscheidenden Duell mit dem ebenfalls punktgleichen SV Wulfen in die Situation brachte, bei einem Sieg in die Verbandsliga aufzusteigen. Nach dem verpatzten Saisonstart kamen wir richtig gut ins Rollen, Philipp Winkel stieß in Laufe der Spielzeit mit zur Mannschaft und hatte großen Anteil daran das es zu dem entscheidenden Spiel mit dem SV Wulfen kam. Die Situation stellte sich vor dem 14 Spieltag so dar das Wulfen und Abus 5 Minuspunkte hatten und der HBC 6. Die Wittenberger hatten es also nicht mehr selbst in der Hand den Aufstieg zu erreichen.

Wir sind damals nach Köthen gefahren mit dem Ziel Anhaltmeisterschaft, mit allen Konsequenzen. Marcel fragte jeden einzelnen nochmal vor dem Spiel, ob er in der Verbandsliga spielen möchte im Falle eines Sieges gegen Wulfen und er bekam von der Mannschaft ein positives Feedback. Es konnte also losgehen, 12:11 für Abus zur Halbzeit, wir waren in einem sehr spannenden Spiel auf dem richtigen Weg. In der 2 Halbzeit versagten bei uns allerdings die Nerven und die Alten abgezockten Wulfener rissen das Spiel an sich. Wir verloren das Spiel, verpassten wieder den Titel und damit den Aufstieg in die Verbandsliga. Das der neue Anhaltmeister auf sein Aufstiegsrecht verzichtet war uns allen klar, somit war der Weg frei für den HBC, als jetzt Zweitplatzierter den Aufstieg anzugehen.

Die Tabelle der Saison 2011/2012, wieder nur Bronze für Abus

Tabelle   Sp.   s   u   n     Tore Diff.     Pkt.
1 SV 1898 Wulfen 14 11 1 2 402 : 315 87 23 : 5
HBC Wittenberg (N) 14 10 2 2 385 : 304 81 22 : 6
SG Abus Dessau 14 9 3 2 402 : 347 55 21 : 7
SV Finken Raguhn 14 8 1 5 414 : 380 34 17 : 11
TSV Blau-Weiß Brehna 14 6 1 7 375 : 346 29 13 : 15
SV Blau-Rot-Coswig 14 4 1 9 329 : 402 -73 9 : 19
SG Kühnau II 14 2 1 11 319 : 425 -106 5 : 23
SV GW Wittenberg/P. II 14 0 2 12 315 : 422 -107 2 : 26

Es gab ja noch den Anhaltpokal, als kleines Trost Pflaster. Wir ereichten erneut das Finale um das schicke Holzbrett was wir ja schon einmal gewinnen konnten. Mit neuem, besseren Modus würde und den Titel gespielt. Kein Dreier Turnier mehr sondern Hin und Rückspiel mit Auswärtstorregel und so weiter. Der bessere Modus meines Erachtens. Wir also im Finale, ja gegen, den HBC. Das war schon ein Knaller Finale das eine Menge Spannung versprach. Nicht aus Sicht der Wittenberger, die mit einer gewissen Arroganz ausgestattet waren und uns vom Parkett fegen wollten. Wir waren ja nur eine „Dorftruppe“. Das Hinspiel jedenfalls haben wir in unserer Elbe-Rossel-Halle mit 26:24 gewonnen und eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in Wittenberg geschaffen. Hier der Spielbericht vom Finalrückspiel des HBC Wittenberg.

Wurf

Philipp Winkel (mit Ball) und seine Teamkollegen von Abus Dessau sicherten sich trotz Niederlage gegen den HBC Wittenberg den Anhaltpokal. (FOTO: A. KUHN)

wittenberg/MZ. –

Zwar siegten die Lutherstädter vor eigenem Publikum knapp 23:22, was aber wegen der Hinspielniederlage (24:26) nicht ausreichte. Nach dem Abpfiff standen die Gastgeber mit hängenden Köpfen da, so wie die Fußballer des FC Bayern München nur wenige Stunden später. Nur, dass man in der Lutherstadt schneller über den Misserfolg hinwegkam.

Die HBC-Handballer ärgerten sich trotzdem. Wäre doch ein für den Pokalgewinn ausreichendes Ergebnis im Endrundenrückspiel möglich gewesen. Denn letztlich fehlten nur wenige Sekunden zum Glück. Kurz vor Schluss bekamen die Dessauer noch einen Siebenmeter zugesprochen, den Philipp Winkel sicher verwandelte und somit die Träume der Gastgeber endgültig zerstörte.

Die Zeit, um sich mit drei Toren Vorsprung abzusetzen, reichte nicht mehr aus. Dabei erwischten die Wittenberger einen Auftakt nach Maß. Bereits nach wenigen Minuten führten sie 4:0. Der HBC machte weiter Druck und setzte sich konsequent bis auf 11:4 ab. In der Abwehr top eingestellt, ein sehr gut aufgelegter René Schmidt im Tor und eine starke zweite Welle sorgten für den 14:10-Vorsprung zur Pause. Danach kam der leistungsmäßige Einbruch. Zwar konnten die Lutherstädter mit dem 16:12 vorlegen, doch Abus kämpfte sich heran und war plötzlich auf Augenhöhe (16:15). Dies lag vor allem an der katastrophalen Chancenverwertung des HBC-Angriffs, dem nun fast nichts mehr gelang. Dazu kam ein regelrechtes Zeitstrafenfestival. Der HBC spielte in Halbzeit zwei ganze 14 Minuten in Unterzahl. So war ein geordneter Spielaufbau kaum noch möglich. Trotzdem hielt der HBC stets den Zwei-Tore-Vorsprung (18:16, 19:17, 20:18, 21:19, 23:21). Sekunden vor dem Ende markierten die Dessauer aber durch den eingangs erwähnten Siebenmeter den alles entscheidenden 22. Treffer und sicherten sich somit den Anhaltpokal.

HBC Wittenberg:

Ronny Klauser, René Schmidt, Sven Jäger (8 / 5), Johannes Ehrig (1), Christian Jurk (1), René Seiffert (4), Maximilian Jäger (3), Andreas Schröder (3), Sebastian Kraatz, Stefan Zimmermann (2), Lucas Göricke (1), Daniel Köhler

– Quelle: http://www.mz-web.de/7771726 ©2017

Also das war mal ein richtig geiles Spiel, wie ich immer so schön sage. Wir haben sie kurz am Eis lecken lassen aber nur ganz kurz. Mit 13:6 haben wir zurückgelegen und kämpften uns zurück bis auf ein Tor. Das war richtig stark, das war Abus in Bestform. Hier nochmal das Sieger Foto, Franzi hält das berühmte Holzbrett.

 

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Im 3. Jahr knapp am Aufstieg vorbei geschrammt

Montag, 7. August 2017 21:24

Wurf

Nein, dass ist kein Foto aus dem Archiv: Volker Preißner hat am Wochenende sein Comeback in der DRHV-Dritten gegeben. Die Wurfhaltung hat sich nicht geändert. Allenfalls die Sprunghöhe ist etwas geringer geworden. Für neun Tore reichte es trotzdem. (FOTO: SEBASTIAN)

DESSAU/MZ/MBR. –

Von dessen insgesamt 17 Würfen konnte Olbrich nur vier abwehren. Drei verfehlten das Gehäuse, einen Versuch konnte die Abus-Abwehr blocken. Doch die neun Tore von Preißner reichten der dritten Mannschaft des Dessau-Roßlauer HV nicht zum Erfolg.

Nach 58 Minuten – beim Stand von 22:22 – rettete das Lattenkreuz dem favorisierten Abus-Team einen Punkt. Absender des Wurfes war ein zweiter alter Haudegen in den Reihen des Dessau-Roßlauer HV. Michael Kästner setzte einen direkten Freiwurf von der halblinken Angriffsposition an die Unterkante des rechten oberen Dreiangels. Von dort sprang der Ball vor der Linie auf, so dass nach einem spannenden Derby kein Sieger gekürt werden konnte und eine alles in allem gerechte Punkteteilung zustande kam.

Gut zwei Minuten zuvor hatte das junge Abus-Team noch wie der sichere Sieger ausgesehen, als auf Dessauer Seite Kraft und Konzentration schwanden und Aufstiegsaspirant Abus 21:19 erstmalig mit zwei Toren in Führung gehen konnte. Doch Abus schaffte es nicht, diesen Vorsprung zu behaupten.

Bis zum 21:19 hatten die Gastgeber die Schlagzahl vorgegeben und teilweise mit bis zu vier Treffern geführt. Ein Grund war die sehr gute Leistung von DRHV-Keeper Culhaquita, der besonders bei Tempogegenstößen glänzen konnte und somit die Schnelligkeitsnachteile seiner Vorderleute ausbügeln konnte. Doch dem Angriff der Hausherren fehlte über weite Strecken die Struktur. Abus hingegen wirkte oft zu statisch in seinen einstudierten Spielzügen und war so leicht ausrechenbar.

Letztendlich dürfte die ambitionierten Abus-Sieben dem verlorenen Punkt eher nachtrauern als die DRHV-Dritte. In der Tabelle musste die SG nunmehr Spitzenreiter Wulfen auch nach Punkten die Tabellenführung überlassen, Dessaus „alten Herren“ brachte das Remis immerhin ein Vorrücken auf Platz neun.

DRHV III: Culhaquita, Vallentin (Tor), Preißner 9, Nitschke, Hensen, Böhm1, Zerndt 4, Möbes 1, Kulas, M. Breu 2, Klippstein 2, Rosynek, Schrimpf, Kästner 3 / 3

Abus: I. Olbrich, C. Olbrich, Schulze (Tor), Bantel, Schwebs 2, Schmidt 2, Albergt 8, Goth, E. Saak 1, Matthey 6 / 1, Zimmermann, C. Saak 2

– Quelle: http://www.mz-web.de/8027154 ©2017

Ein Spielbericht von Manfred Breu zum Duell von uns mit dem DRHV 3 aus der Saison 2009/2010, bei dem Volker Preißner für sein altes Team rekrutiert wurde um Abus im Aufstiegsrennen mit seiner Qualität ein Bein zu stellen. Keine neue Geschichte das, wenn es gegen Abus geht, alles aufgefahren wird an Spielern die zur Verfügung stehen, nur um gegen uns zu gewinnen. Einerseits ist es ärgerlich wenn Mannschaften aus größeren Vereinen die Möglichkeit haben so das Spielgeschehen zu beeinflussen ( Wettbewerbsverzerrung?). Anderseits ist es auch Ansporn für jeden, wenn man weiß das der Gegner alles aus der Kramkiste holen muss um gegen Abus zu bestehen, das zeigt wie ernst die SG über Jahre hinweg genommen wurde.

Das Unentschieden war der Abschluss der Hinrunde, die mit Abstand bis dato Beste in unser jüngeren Vereinsgeschichte. Mit 19:3 Punkten lagen wir zu Halbzeit der Saison verdammt gut im Rennen um die Krone der Anhaltliga. Im dritten Jahr seit dem wir für Abus spielen, schien der Aufstieg greifbar. Lag es an dem neuen Trainer Marcel Kerner, der uns im letzten Jahr schon zum Pokal Sieg geführt hat, der Verdacht liegt nahe. Was auch in die Karten gespielt hat war der Umstand daß wir endlich die Elbe-Rossel-Halle in Roßlau als Heimspiel Stätte benutzen durften. Schließlich trainierten wir in der Halle, und jeder Sportler kennt das Gefühl, wenn man sich in seiner Arena wohlfühlt und jeden Zentimeter vom Parkett kennt, kitzelt man doch die letzten paar Prozente aus seinem Körper. Neue Trikots standen vor dem Punktspiel Start ebenfalls zur Verfügung und die schwarzweißen Jerseys errinnerten ein wenig an den THW Kiel, die ähnliche Trikots auf der Haut trugen. Vielleicht, aber nur vielleicht, schindete das bei den Gegner Eindruck.

Erst am 14 Spieltag kassierten wir die erste Niederlage, ein 38:33 gegen die 2 Mannschaft vom SV Grün Weiß Wittenberg Piesteritz, dem Absteiger aus der Verbandsliga. Die Pleite schien Eindruck hinterlassen zu haben, den nächsten Punktverlust gab es einen Spieltag später gegen Wulfen beim 29:30. Und den Hattrick schaffte Abus mit der 24:22 Niederlage beim Aufsteiger aus Radis. In so kurzer Zeit die Pole Position in der Liga in den Sand gefahren. Zur Genugtuung gelang eine Woche später ein starkes 37:25 gegen die SG Kühnau, nach dem Sieg gegen den Stadtrivalen bekommt man auch bei der miesesten Stimmung ein Lächeln in das Gesicht der Spieler. Irgendwie hatten wir in dieser Rückrunde die Seuche, nach dem überzeugenden Sieg über Kühnau, verloren wir am nächsten Spieltag erneut, diesmal beim zweiten Aufsteiger und Tabellenletzten Holzdorf. Nach der 26:23 Pleite hatten wir den Aufstieg nicht mehr in unserer Hand, der SV Wulfen und der TuS Radis zogen an uns vorbei, und ließen keine Federn mehr bis zum Saisonfinale. Der letzte Spieltag hätte noch was ändern können, doch der DRHV wollte am letzten Spieltag keine Geschenke verteilen und wir kamen nicht über das 4! Unentschieden in unserem 3 Jahr hinaus. Wulfen und Radis als Erster und Zweiter dachten auch nicht daran einen weiteren Punkt abzugeben, somit blieb trotz der starken Hinrunde nur der Bronzeplatz für die SG Abus Dessau. Dicht am Aufstieg dran gewesen, den großen Wurf haben wir uns für später aufgehoben.

Abschlusstabelle   Sp.   s   u   n     Tore Diff.     Pkt.
1 SV 1898 Wulfen 22 15 4 3 558 : 497 61 34 : 10
2 TuS 1947 Radis II (N) 22 15 3 4 593 : 531 62 33 : 11
3 SG ABUS Dessau 22 14 4 4 612 : 549 63 32 : 12
4 SV Finken Raguhn 22 13 1 8 604 : 574 30 27 : 17
5 SV GW Wittenberg-P.II (A) 22 9 3 10 618 : 568 50 21 : 23
6 TSV Blau-Weiß Brehna 22 8 5 9 556 : 547 9 21 : 23
7 HSV 2000 Zerbst II 22 8 3 11 510 : 535 -25 19 : 25
8 Dessau-R. HV 06 III 22 7 5 10 525 : 571 -46 19 : 25
9 SG Kühnau II 22 7 3 12 577 : 631 -54 17 : 27
10 Jessener SV 53 II 22 6 3 13 560 : 557 3 15 : 29
11 TSV Elbe Aken 22 7 1 14 591 : 621 -30 15 : 29
12 TV FrischAuf Holzdorf (N) 22 5 1 16 512 : 635 -123 11 : 33

Im nächsten Kapitel Versuche ich die 4 Saison zusammen zu fassen und zähle alle Spieler, die in 10 Jahren für Abus gespielt haben auf, und vergesse hoffentlich keinen.

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Der erste Titel

Freitag, 4. August 2017 22:19

Wenn der Anpfiff am 26.08.2017 ertönt, dann beginnt für die Handball Abteilung der SG Abus Dessau eine besondere Saison, es wird die Jubiläums Saison. 10 Jahre ist es her das sich die Handballer von Abus einer Verjüngungskur unterzogen haben und die Mannschaft im Jahr 2007 ein völlig neues Gesicht bekam. In mehreren Kapiteln will ich auf die vergangenen Spielzeiten zurückblicken und über die Höhen und Tiefen schreiben, welche sich in der zurückliegenden Dekade ereignet haben. Natürlich gibt es auch die ein oder andere Anekdote die erzählt werden darf. Sollte ich etwas vergessen, ausgelassen oder falsch dargestellt haben, gibt es selbstverständlich auch die Möglichkeit auf unserer Facebook Seite ein Kommentar zum Thema zu hinterlassen.

Kapitel 3    Zwei Neue und ein Titel

Personelle Veränderungen bestimmten die 2 Saison bei der SG Abus Dessau, man darf ruhig behaupten, der erste kleine Umbruch in der Mannschaft. Wie sich in der vorherigen Saison schon abzeichnete, beendete Torwart Henning Hirschelmann seine Handballerische Laufbahn. Den frei gewordenen Platz neben Adrian Olbrich übernahm nun Maik Schulze, der uns ja schon das ein oder andere Mal ausgeholfen hatte. Mit Gorden Sprenger verließ uns unser Halblinker Angriffsspieler, ihn zog es zurück zum großen DRHV um dort in der zweiten Mannschaft, die gerade aus der Oberliga abgestiegen ist, eine neue sportliche Herausforderung anzunehmen. Er war der erste der von Abus zum großen Nachbarn gewechselt ist und sollte nicht der letzte sein, der seine Zukunft in diesem Verein sah. Im Nachhinein so hat man es mitbekommen, sollte dieses Arrangement nicht länger als 1 Jahr laufen. Danach fand Gorden im Triathlon seine Berufung, Respekt dafür.

Mit Frank Seemann verließ ein weiterer Spieler den Verein. Und auch die Einsätze von Rene Papert wurden weniger. Mit nun 12 Mannschaften in der Liga stieg allerdings die Belastung deutlich an, es musste also wieder viel Überzeugungsarbeit in den Sommermonaten geleistet werden um neue Spieler zur SG Abus zu lotsen. Matthias Goth meinte damals beim Training als das Thema Neuzugänge aufkam, er hätte da jemanden, der würde auch mal wieder gerne den Ball schmeißen, hat aber schon lange nichts mehr mit Handball zu tun gehabt. Die Rede ist von Enrico Saack, nicht verwandt oder verschwägert mit mir, der sich kurzerhand bereit erklärt hat, der SG Abus anzuschließen. An die ersten Trainingseinheiten kann ich mich noch gut erinnern, ich sah nach jedem Sprungwurf von Enrico unseren Trainer Ingo Olbrich an und der verleierte die Augen und zuckte mit den Schultern, das sah ja auch echt lustig aus. Naja, das wird schon hat er damals gemeint, und er hat ja auch recht gehabt. Den 2 Neuzugang hat unser Trainer organisiert, oder war es doch Marcel? Ich weiß es nicht mehr so genau, ich weiß aber das es gelungen ist einen weiteren Glücksgriff zu landen, wie es schon mit Enrico gelungen ist. Ronny Matthey stieß in unserer 2 Saison mit zur Mannschaft, und wer hätte gedacht das er mal der erfolgreichste Schütze bei der SG Abus werden sollte. Vom DRHV kam Ronny und für mich immer noch unverständlich, warum der damalige Trainer der zweiten Mannschaft, Marco Rösike, keine Verwendung für den Linksaußen hatte. Gut für uns, will ich Mal behaupten.

So sah das zweite Mannschaftsfoto aus, wir waren alle etwas schlanker und der ein oder andere hat voll tolle Haare ( rechts im Bild 😁).

Die Ziele für die 2 Saison wurden von uns natürlich zurückgeschraubt, der Schrecken vom möglichen Abstieg im Vorjahr war in den Köpfen immer noch präsent, da tendierst du eher nicht zur Spitze sondern legst den Fokus auf sicher erreichbare Ziele, das war das Mittelfeld der Tabelle. Mit der neuen Qualität im Team war das schon Pflicht. Im Portfolio der Anhaltliga befanden sich in der neuen Saison auch wieder 2 Stadtrivalen. Nach dem Aufstieg der ersten Kühnauer Mannschaft in die Verbandsliga, zog die zweite nach und stieg aus der untersten Spielklasse in die Anhaltliga auf. Sehr gut, wieder 2 Derbys die ja im Windschatten sehr viele Zuschauer in die Halle locken. Die Stadtderbys sind in dieser Saison irgendwie nicht unsere Disziplin gewesen, im direkten Vergleich zogen wir immer den kürzeren. Nur ein Unentschieden war gegen den DRHV drin, die Statistik wieß eine 1:7 Bilanz zum Saisonende auf, das war natürlich ärgerlich, wenn der Stadtrivale beim Schlusspfiff Jubeln darf. Die Punkte haben wir woanders geholt, zum Beispiel beim Verbandsliga Absteiger aus Raguhn, die Finken sind ja zu einer Art Lieblingsgegner von uns mutiert.

Es ging rauf und runter mit den Leistungen im Team, wo es im letzten Jahr fast nur Enge Spiele gab, zeichnete sich diese Saison etwas anders aus. Die TSG Wittenberg dominierte die Anhaltliga nach belieben mit dem Ziel des Aufstiegs in die nächst höhere Spielklasse. In der Vorsaison noch als letzter eigentlich abgestiegen, schlug das Pendel in diesem Jahr in die andere Richtung aus. Das hatte natürlich auch einen Grund und der hieß David Kunze, ein Wurfgewaltiger Rückraumspieler. Beide Duelle mit der TSG endeten im Debakel, 19:27, und 17:31, das war schon heftig, solche Klatschen kannten wir nur aus unserer Verbandsliga Zeit. Dafür gewannen wir andere Spiele deutlich, die Schere zwischen Spitze und dem Ende der Tabelle ging in diesem Jahr deutlich auseinander. Coswig als Letzter wurde zum Beispiel mit 35:22 von uns abgefertigt.

Tabelle   Sp.   s   u   n     Tore     Diff.     Pkt.
TSG Wittenberg 22 19 0 3 643 : 518 125 38 : 6
HSV Zerbst 2000 II 22 17 3 2 650 : 547 103 37 : 7
Jessener SV 53 II 22 14 0 8 595 : 546 49 28 : 16
SG Kühnau II (N) 22 11 2 9 650 : 654 -4 24 : 20
SV Finken Raguhn (A) 22 10 2 10 609 : 581 28 22 : 22
SG ABUS Dessau 22 10 2 10 588 : 593 -5 22 : 22
Dessau-Roßlauer HV 06 III 22 10 2 10 585 : 597 -12 22 : 22
SV 1898 Wulfen 22 10 1 11 562 : 561 1 21 : 23
TSV Elbe Aken 22 8 0 14 549 : 620 -71 16 : 28
10  TSV B-W Brehna 22 6 2 14 574 : 653 -79 14 : 30
11  SV Apollensdorf (N) 22 6 0 16 506 : 555 -49 12 : 32
12  SV Blau-Rot Coswig 22 4 0 18 516 : 602 -86 8 : 36

So sah die Tabelle aus nach dem 22 Spieltag, es wurde von uns der anvisierte Mittelfeld Platz erreicht, also das Saisonziel. Die Spielzeit war dennoch von einigen Querelen begleitet, bei dem am Ende Trainer Ingo Olbrich seine Amt zur Verfügung stellte. Der Nachfolger stand schon fest, es war irgendwie die logische Konsequenz das Ingo sein Ziehsohn, Marcel Kerner, das Amt übernimmt. Im Anhaltpokal hatte er die erste Bewährungsprobe als neuer Trainer der SG Abus Dessau.

Bis ins Finale haben wir uns gekämpft, mit dem neuen Chef an der Seitenlinie, das der HSV Zerbst in diesem Jahr ausgerichtet hat. Der Modus funktionierte so das 3 Mannschaften im Finale vertreten waren und jeder gegen jeden antrat. 2 mal 20 Minuten Spielzeit. Wir waren dabei, dazu gesellte sich der amtierende Anhaltmeister die TSG Wittenberg und der TSV Elbe Aken. Wir hatten das erste Spiel gegen die TSG, gegen die wir in der Anhaltliga Saison 2 krachende Niederlagen einstecken mussten. Ein perfekter Tag war notwendig um den Verbandsliga Aufsteiger zu schlagen und den Pokal nach Dessau zu holen. Und das sollte einer dieser perfekten Tage sein, mit einer unglaublichen Abwehrleistung zogen wir den Wittenbergern den Zahn, der Spieß wurde umgedreht, Abus gewann in 40 Minuten mit 10 Toren Unterschied. Mit dem Sieg im Rücken musste nur noch Aken aus dem Weg geräumt werden, die ebenfalls in ihrem Spiel gegen die TSG gewannen, somit war der Anhaltmeister aus dem Rennen. Also lief alles auf ein echtes Endspiel zwischen uns und dem TSV Elbe Aken hinaus. Das tolle war, so möchte ich mich erinnern, das die sehr gut besuchte Stadthalle von Zerbst in diesem letzten Duell auf unserer Seite stand. Und die Zuschauer bekamen einen echten Fight um den Anhaltpokal geboten, mit dem besseren Ende für die SG Abus Dessau. Der erste Titel für die Vitrine, naja eher für die Wand. Das war so ein Holzbrett mit Schildern der bisherigen Sieger draufgeklebt. Mit der Zeit wurde dieses Brett meines Wissens nach durch einen echten Pokal ersetzt.

Was war das für ein Einstand für den neuen Trainer Marcel Kerner, nach nur wenigen Spielen als Chef auf der Bank der erste Titel.

Im nächsten Kapitel geht es um unseren ersten Medaillen Rang

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Die erste Saison

Sonntag, 30. Juli 2017 22:47

Wenn der Anpfiff am 26.08.2017 ertönt, dann beginnt für die Handball Abteilung der SG Abus Dessau eine besondere Saison, es wird die Jubiläums Saison. 10 Jahre ist es her das sich die Handballer von Abus einer Verjüngungskur unterzogen haben und die Mannschaft im Jahr 2007 ein völlig neues Gesicht bekam. In mehreren Kapiteln will ich auf die vergangenen Spielzeiten zurückblicken und über die Höhen und Tiefen schreiben, welche sich in der zurückliegenden Dekade ereignet haben. Natürlich gibt es auch die ein oder andere Anekdote die erzählt werden darf. Sollte ich etwas vergessen, ausgelassen oder falsch dargestellt haben, gibt es selbstverständlich auch die Möglichkeit auf unserer Facebook Seite ein Kommentar zum Thema zu hinterlassen.

Kapitel 2    Die erste Saison

Die Verbandsliga und das Jahr beim neugegründeten DRHV 06 lag hinter uns, wir hatten alle die Kündigung abgegeben und sind bei der SG Abus Dessau eingekehrt. Was allerdings fehlte waren mehr Spieler als die paar Hansel mit denen wir gewechselt waren, ein Trainer fehlte ebenso, also musste in den Sommermonaten viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, um ein paar mehr Spieler mit ins Boot zu holen. Wenn das nicht geklappt hätte, wären sicher die alten Herren von der SG bereit gewesen uns zu unterstützen, das war vorerst aber nicht nötig. Marcel Kerner war nach langer Krankheit wieder mit dabei, und als Trainer konnte Ingo Olbrich gewonnen werden der mich und Olli Albergt schon in der 2 Mannschaft vom Roßlauer HV trainiert hat. Und überhaupt, die halbe Mannschaft hatte er schon in der Jugend trainiert, Gorden, Marcel, Felix, Adrian gingen beim „Alten Mann“ in die Lehre. Ich traf im Sommer beim Einkaufen auf Matthias Goth mit dem ich in der Jugend in Roßlau schon zusammenspielte und wusste was er so drauf hat, kurzum fragte ich ihn ob er Lust hatte wieder den Ball aufs Tor zu schmeißen, und schon war der nächste mit an Bord. Das Team nahm also langsam Gestalt an, es fehlten dennoch 2,3 Leute. Meinen guten Freund Rene “ Pappe“ Papert habe ich noch angesprochen, er wohnte zwar schon in Werder an der Havel und hatte einen Kreuzbandriss hinter sich, das hieß aber nicht das er keinen Bock auf Handball hatte. Mit Frank Seemann signalisierte ein weiterer Kandidat seine Bereitschaft für Abus zu spielen, damit stieg auch die Qualität, denn Frank durfte schon viele Jahre Oberliga Luft schnuppern und brachte somit eine Menge Erfahrung mit. Somit waren wir für die erste Saison fast komplett, einen hatte Stephan Schwebs noch in der Hinterhand und der brauchte den Verein nicht wechseln, der hatte schon den Abus Mitgliedsausweis. Mit Sebastian Zimmermann den wir zum ersten Training im Elbe Sportpark kennenlernen durften, war das Team komplett.

So sah es aus das erste Mannschaftsfoto, Matthias Goth und ich fehlten auf dem Foto.

Eine starke Truppe hatten wir zusammen gestellt, Felix, mal Genie mal Wahnsinn, auf der linken Außenbahn, Gorden Halblinks, Schmidti, zarte 17 Jahre alt, auf der Mitte, Frank und Schwebsi Halbrechts, Gothi und ich auf Rechtsaußen. Damit konnte Coach Olbrich schon was anfangen.

Die Elbe- Rossel-Halle in Roßlau ist seit vielen Jahren unser zu Hause und wie ich finde auch eine der schönsten in der Region. Für unser erstes Jahr im neuen Trikot galt das nicht, wir trainierten zwar in Roßlau aber die Punktspiele mussten in der Heimstätte der SG Kühnau, wo auch das Mannschaftsfoto entstanden ist, ausgetragen werden. Mit wenigen Ausnahmen die in der Anhalt Arena stattfanden, war in der ersten Saison die Sporthalle Friedensschule in Dessau Ziebigk unser neues Zuhause.

Die Rahmenbedingungen waren mit dem Hintergrund des fehlenden Heimvorteils eher suboptimal, das Saisonziel lautete dennoch Aufstieg wenn sich die Chance bietet. Vielversprechend begann zu jener Zeit die Saison als im Stadtderby der amtierende Anhaltmeister vom DRHV klar distanziert werden konnte. Mit einem 27:18 Sieg war der Saisonstart perfekt gelaufen. Das sollte allerdings nicht für das restliche Jahr im Abus Trikot gelten. Kurz zusammengefasst kann man ruhig behaupten, schön gespielt aber nix geholt, oder besser, haste Scheiße an den Händen, haste Scheiße an den Händen. Bis zur Winterpause holten wir gerade mal 5 mikrige Punkte und jedem war klar, es geht nur gegen den Abstieg.

Mitte der ersten Saisonhälfte mussten wir jetzt doch auf einen der alten Herren der SG Abus zurückgreifen, Henning Hirschelmann konnte immer weniger berufsbedingt am Spielbetrieb teilnehmen, also war Adrian der einzige Torhüter im Team. Als auch er nicht zum Punktspiel nach Aken anreisen konnte, kam nun der erste Auftritt von Maik Schulze bei uns in der Mannschaft. Obwohl er schon seit vielen Jahren zwischen den Pfosten stand, war seine Nervosität vor dem Spiel von jedem von uns zu spüren, bloß nichts verkehrt machen war sicher ein Gedanke der durch sein Kopf schwirrte. Es war so ein typisches Spiel für diese ersten Saison, wir waren schon zur Halbzeit mit 10 Toren in Führung und bekommen Sekunden vor dem Ende durch einen Gewaltwurf aus 17 Metern das 30:29 eingeschenkt. Tatsächlich haben wir das Spiel noch verloren, das ist mir vorher auch noch nicht passiert.

So liefen viele Spiele ab, mal mit einem Tor verloren, mal mit 2. Immer irgendwie dran aber Punkte gab es keine. So hatten wir uns das nicht vorgestellt zur Halbzeit im Tabellenkeller zu stecken, zumal wir gegen die Teams aus der Spitze ganz ordentlich mitgehalten hatten. Am 16 Spieltag waren wir zu Gast beim Letzten aus Brehna und mussten gewinnen um den Klassenerhalt fest zumachen, was geschah war ein Abbild der Saison, 24:23 verloren. Schon wieder mit einem Tor Unterschied und dann auch noch beim Tabellenletzten. Keine gute Ausgangslage für den Schlussakt. Mit 11 Punkten auf dem Konto begrüßten wir Coswig am 17 Spieltag in der Friedensschule und nach dem Spiel erhöhte sich das Konto auf 13 Zähler. 32:21 wurde Coswig deklassiert und der Matchball wurde verwandelt. Letzter konnten wir nicht mehr werden also auch nicht absteigen. Im Saisonfinale holten wir gegen den Tabellenzweiten aus Zerbst nochmal 2 Punkte und kletterten in der Endabrechnung auf einen guten 5 Platz. Die Abschlusstabelle zeigt aber wie knapp es zugegangen ist in unserer ersten Saison, in der es statt Aufstieg nur um den Klassenerhalt ging.

Tabelle   Sp.   s   u   n     Tore Diff.     Pkt.
SG Kühnau (A) 18 18 0 0 584 : 411 173 36 : 0
HSV Zerbst 2000 II 18 11 3 4 418 : 385 33 25 : 11
TSV Elbe Aken 18 11 1 6 496 : 456 40 23 : 13
SV 1898 Wulfen 18 9 3 6 450 : 455 -5 21 : 15
ABUS Dessau 18 7 1 10 478 : 479 -1 15 : 21
Jessener SV 53 II 18 7 0 11 474 : 487 -13 14 : 22
Dessau-Roßl.HV 06 III (A) 18 7 0 11 410 : 447 -37 14 : 22
SV Blau-Rot Coswig 18 5 2 11 439 : 497 -58 12 : 24
TSV Blau-Weiß Brehna 18 4 2 12 428 : 489 -61 10 : 26
10  TSG Wittenberg 18 5 0 13 379 : 450 -71 10 : 26

 

Im nächsten Kapitel geht es um 2 neue Spieler und den ersten Titel für die SG Abus Dessau

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10 Jahre Abus Handball

Mittwoch, 26. Juli 2017 22:24

Wenn der Anpfiff am 26.08.2017 ertönt, dann beginnt für die Handball Abteilung der SG Abus Dessau eine besondere Saison, es wird die Jubiläums Saison. 10 Jahre ist es her das sich die Handballer von Abus einer Verjüngungskur unterzogen haben und die Mannschaft im Jahr 2007 ein völlig neues Gesicht bekam. In mehreren Kapiteln will ich auf die vergangenen Spielzeiten zurückblicken und über die Höhen und Tiefen schreiben, welche sich in der zurückliegenden Dekade ereignet haben. Natürlich gibt es auch die ein oder andere Anekdote die erzählt werden darf. Sollte ich etwas vergessen, ausgelassen oder falsch dargestellt haben, gibt es selbstverständlich auch die Möglichkeit auf unserer Facebook Seite ein Kommentar zum Thema zu hinterlassen.

Kapitel 1 Das Zusammenfinden

Um den Hintergrund der Entstehung der, ja doch man kann sagen, Liebesbeziehung zu beleuchten, blicken wir auf die Spielzeit 2006/2007 zurück, da waren wir Mannschaft Nummer 3 im neu gegründeten DRHV 06 und spielten in der Verbandsliga Süd. Eine zusammengewürfelte Truppe aus Roßlauern, ZAB Spielern, A- Jugend und einigen anderen. Gestartet mit einem Kader von schätzungsweise 30 Leuten die auflaufen durften, der zum Ende der Saison auf 9 Spieler zusammen geschrumpft ist. Das heutige Gerüst der SG Abus Dessau. Warum nur soviel übrig geblieben sind lag denke ich daran, das schlichtweg der Erfolg gefehlt hat und der Anspruch bei vielen auch woanders lag. Spaß hatten wir dennoch obwohl es einige derbe Niederlagen einzustecken galt. Mit dem leider viel zu früh verstorbenen Ronald Wetteborn hatten wir zu jener Zeit einen Top Trainer, der seine volle Kraft und seine Freizeit in das Team gesteckt hat, aber auch er nicht den Klassenerhalt mit unserem damaligem Team schaffen konnte. Das war Oliver Albergt, Stephan Schwebs, Lars Schmidt, Adrian Olbrich, Felix Bantel, Henning Hirschelmann, Gorden Sprenger, Marcel Kerner und ich Christian Saack. So musste man sich als der Abstieg immer mehr zur Realität wurde mit der Handballerischen Zukunft auseinandersetzen. Das ließ folgende Optionen offen, zum einen sich in der vierten Mannschaft des Vereins zu integrieren, da unser Team ja zum Saisonende aufgelöst werden sollte. Da ließ man aber schnell durchblicken das wir nicht unbedingt gewollt waren. Blieb nur noch die 5 Mannschaft die in der Anhaltklasse spielte und dort alles aus dem Weg räumte, bestückt mit der alten Roßlauer Oberliga Mannschaft und teilen des Fan Clubs des DRHV. Hier waren aber auch mehr als 20 Spieler im Kader was unsere Chancen auf Spielanteile nicht vergrößern würde. Da kam Stephan Schwebs, mit dem ich persönlich erstmals seit dieser Spielzeit auf Tore Jagd ging, auf die Idee, das wir alle zusammen zu seinem alten Verein der SG Abus Dessau gehen sollten. Er habe wohl gehört das die ganzen älteren Herrschaften die schon alle das 50 Lebensjahr überschritten hatten, nicht mehr so richtig wollen und können und wir praktisch den Startplatz übernehmen. Allerdings in der Anhaltklasse. Keine so schöne Aussicht, dachte ich zumindest zur damaligen Zeit, schließlich hatte man ja gerade in der Verbandsliga gespielt. Wir ließen uns aber dennoch mit dem sportlichen Leiter der SG Abus auf ein Gespräch ein, das erste Treffen mit Gerhard Jungk. Er erzählte also von seinen Vorstellungen und unseren Möglichkeiten, vor allem die Rückkehr in die Verbandsliga. Gar nicht so schlecht dachte ich mir, da wäre aber immer noch das Problem das wir in der Anhaltklasse starten würden, also ganz unten. Da erzählte Stephan Schwebs dann, das es doch so einen Paragraphen geben würde bei dem wenn man als komplette Mannschaft absteigt, in der nächst tieferen Spielklasse antreten darf. So oder so ähnlich war das wohl. Aha dachte ich mir, na gut wenn das klappt dann machen wir das mal, und tatsächlich plötzlich waren wir in der Anhaltliga gemeldet und das Ziel hieß sofortiger Wiederaufstieg.

Ob das geklappt hat und wie die erste Saison unter neuer Flagge gelaufen ist erzähle ich dann im nächsten Kapitel

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Endstation Halbfinale

Montag, 8. Mai 2017 23:36

1,2,3…4? 4 Schritte ohne den Ball zu tippen sind beim Handball eigentlich nicht erlaubt schon gar nicht 5 oder 6. Diese Regel war den Unparteiischen aus Wittenberg offenbar nicht bekannt, deshalb war es den Zerbster erlaubt regelwidrig Tore zu erzielen. Das war nicht das einzige Ärgernis bei der 34:22 Niederlage am vergangenen Samstag. Das Zeitstrafen Verhältnis driftete zu Ungunsten der SG Abus Dessau an diesem Tag weit auseinander. 3 Hinausstellungen für den Gastgeber, 10 für Abus und oben drauf noch 2 Rote Karten. Dabei zögerten die beiden Schiedsrichter nicht, gänzlich auf eine gelbe Karte auf Seiten der Dessauer als Verwarnung zu verzichten, warum? Es hätte ein richtig schöner Pokalfight im Halbfinale des Anhaltpokals werden können, zwar hatte​ Abus einige Ausfälle zu verkraften, mit Steffen Dusi, Max Reimann und nicht zuletzt der Trainer Marcel Kerner fehlten wichtige Spieler, dennoch war das Ziel das Finale.

Die Mannschaft die nach Zerbst gefahren ist, wollte unbedingt den Sieg und so trat das Team auch in den Anfangsminuten auf. Eine 4:2 Führung erspielte sich Abus und hatte in der Folge noch Pech beim Abschluss als nur das Aluminium getroffen wurde. Zerbst kam nur über Siebenmeterpfiffe ins Spiel wobei Torwart Maik Schulze während des gesamten Spielverlaufes gegen den Zerbster Trainer und Toptorschützen Sebastian Daudert (13 Tore) kein Duell vom Punkt gewinnen konnte. Der Gastgeber zog nun an Abus vorbei auch Dank der Schiedsrichter Entscheidungen. Besonders bitter das nicht gepfiffene Stürmerfoul Mitte der ersten Halbzeit als ein Zerbster gegen 2 stehende Abus Spieler springt. Statt Ballbesitz Dessau gab es Freiwurf für den HSV und einen am Knie verletzten Matthias Goth, für den das Halbfinale gelaufen war. Viel Möglichkeiten zu wechseln auf der Bank gab es nicht, also musste der angeschlagene Stephan Schwebs jetzt seinen Mann stehen, der sich bravourös in das Spiel einbrachte. Einen Siebenmeter hat der Rückraumspieler herausgeholt und noch 2 herrliche Anspiele an den Kreis gebracht. Bis zum 9:8 hielt Abus die erste Hälfte vollkommen offen, doch nach der Auszeit der Gastgeber in der 19 Spielminute verlor Abus den Faden. Nach dem 10:8 bekam die SG einen Siebenmeter zugesprochen den Oliver Albergt in aller Regel verwandelt, was auch der Fall war. Tja, die Schiedsrichter waren der Meinung das dieser nicht korrekt ausgeführt wurde, das ist dem Kreisspieler der SG Abus in 30 Jahren in denen er nun Handball spielt auch noch nie passiert. Dieser Pfiff ließ die Gemüter merklich ansteigen bei den Bauhausstädtern, Zerbst erhöhte postwendend auf 3 Tore zum 11:8, Abus kassierte noch 2 Zeitstrafen und schon war das Spiel fast entschieden. 15:11 hieß es zur Pause für den gastgebenden HSV was noch alle Optionen offen ließ ins Finale zu ziehen.

Die SG Abus hatte in der Vergangenheit schon öfter solche Rückstände aufgeholt, ja gar drehen können. Gegen diese Zerbster Mannschaft auswärts den Rückstand aufholen, sollte verdammt schwer werden. Die Mannschaft schwörte sich zwar in der Halbzeitpause auf die zweiten 30 Minuten ein, doch nur ein Tor bis zur 40 Spielminute war absolut zu wenig um eine Aufholjagd zu starten. Der HSV hingegen machte was notwendig war und führte zu dieser Zeit mit 20:12. Eine Auszeit von Mannschaftsbetreuerin Franziska Förder kam zu spät, das Spiel war da leider entschieden. Spielmacher Christian Saack versuchte noch an die Mannschaft zu appellieren sich nicht hängen zu lassen und sich nicht abschießen zu lassen. Die Spieler wollten auf jeden Fall die Wende schaffen und ein besseres Ergebnis erzielen, aber wenn es scheiße läuft, dann läufts halt scheiße. Abus vergab ein paar klare Torchancen, Zerbst konterte. Maik Schulze entschärfte einige Bälle, Zerbst bekam den Abpraller. Ronny Matthey wird beim Wurfversuch in den Arm gegriffen, kein Pfiff, Konter, Tor. Dann die Zeitstrafen die zusätzlich zu verdauen waren, selbst die Bank bekam wegen meckern eine Zeitstrafe, das erste Mal überhaupt. Der Vorsprung des Vizemeister wuchs stetig auf 10 Tore an, Abus gab sich langsam auf. Die Zeit tickte unaufhaltsam die Anzeigetafel runter, und selbst der kühnste Optimist glaubte nicht an ein Wunder. Zerbst war in der zweiten Hälfte richtig stark, um da gegen zu halten braucht es eine perfekte Leistung die Abus keine 2 Halbzeiten abrufen konnte. Somit zieht der HSV 2000 Zerbst verdient ins Finale des Anhaltpokals ein und für Abus bedeutet das nun endgültig in die Sommerpause zu gehen, ohne Titel.

Maik Schulze; Ronny Matthey 5/2, Oliver Albergt 2, Christian Saack 4, Enrico Saack 4/1, Matthias Goth, Stephan Schwebs 2, Lucas Unger 5, Thomas Käßner

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Das Ziel… Finale!!!

Mittwoch, 3. Mai 2017 6:26

Ernüchterung machte sich breit beim letzten Auftritt der SG Abus Dessau in der Zerbster Stadthalle. Anfang des Jahres verlor das Team um Trainer Marcel Kerner gegen den gastgebenden HSV 2000 Zerbst im Punktspiel deutlich mit über 10 Toren Unterschied. 40 Minuten konnte das Team der SG Abus die Partie noch halbwegs spannend halten bis der große Einbruch kam. Am Samstag reist der Abus Tross nun erneut in die Nuthestadt um nicht weniger zu erreichen als den Finaleinzug im Anhaltpokal. Dazu ist aber eine verbesserte Leistung abzurufen als es Anfang Januar der Fall war, will man denn ins Finale. Die Zerbster sind sicher Favorit am Wochenende, das zeigt schon der Aspekt das der HSV zu Hause bislang nur Jubeln konnte in dieser Spielzeit. Zerbst ist zu Hause eine Macht, und Abus braucht ein besonderen Tag in dem alles passt und der Gegner seine Fehler macht, in dem der Kampf angenommen wird in einem do or Die Spiel. Sollte das alles passen, steht einem Sieg auch in fremder Halle nichts im Wege.

In der Runde der letzten 8 wurde Wolfen klar und deutlich in der Elbe-Rossel- Halle niedergestreckt, hier lieferte Abus schon eine Blaupause für das nächste Spiel was am Samstag um 16:30 Uhr angepfiffen wird. Geht man so in das Spiel mit der Deckung im Verbund mit der Torwart Leistung kann Abus das Halbfinale über die volle Distanz spannend halten. Dabei fehlt allerdings die Hilfe vom Spielertrainer​ Marcel Kerner der im Schiedsrichter Einsatz ist und den Ausgang des Spiels nur im WhatsApp Chat sehen kann. Umso schöner wäre es wenn der Coach im Finale selber nochmal an der Seitenlinie steht, und da will Abus hin.

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Abus steht im Halbfinale

Mittwoch, 26. April 2017 14:06

Die Erleichterung war Oliver Albergt nach dem Spiel ins Gesicht geschrieben, dem Kreisläufer der SG Abus Dessau dem an diesem Samstag Nachmittag nur ein Treffer gelang, und dann ausgerechnet der 30, war es, die Offensive betrachtet, eher ein gebrauchter Tag. Damit war er im nächsten Spiel für den Bierkasten verantwortlich. Umso mehr freute er sich als Matthias Goth kurz vor dem Ende des Pokalviertelfinales noch der 40 Treffer der Partie gelang, und so die Bürde des Bierverantwortlichen in seine Hände viel. Nur ein Tor ist für den erfolgsverwöhnten Oliver Albergt sicher nicht der Anspruch, dafür hatte er sich in der Abwehrarbeit vorzüglich angestellt und damit großen Anteil, wie auch der Rest des Teams, das die Wolfener nur 17 Tore in der Elbe-Rossel-Halle erzielen konnten.

Mit einem klaren 40:17 Heimsieg vor einer Recht ansehnlichen Zuschauerkulisse in Roßlau, setzt sich die SG Abus Dessau gegen die Reserve der HSG Wolfen durch, und trifft damit auf den ebenfalls erfolgreichen HSV 2000 Zerbst. Mit den Gästen hatte das Team um Trainer Marcel Kerner nur in den Anfangsminuten Mühe. 2:3 lag Abus zurück bis sich das Team ins Spiel kämpfte und den Spieß in kurzer Zeit herumdrehte. Maik Schulze im Tor und ein treffsicherer Lukas Unger hatten großen Anteil an der Wende, blitzschnell verwandelte Abus einen 2:3 Rückstand in eine 9:3 Führung die noch hätte höher ausfallen können, wenn man am Wolfener Schlussmann nicht hier und da hängen geblieben wäre. Der Trainer der SG Abus Dessau durfte seit langer Zeit auf eine volle Auswechselbank blicken, bei dem nur noch der eigentlich in den Ruhestand zu verabschiedene Thomas Käßner gefehlt hat, der kurzfristig beruflich eingebunden war. Diesen Luxus nutzte der Coach natürlich aus und wechselte munter durch so das jeder seine Einsatzzeiten bekam. Der Partie tat das keinen Abbruch, weil jeder Spieler auf seine Weise Akzente in das Spiel einbrachte und zum 18:9 Halbzeitstand​ beitrug. Die Entscheidung war damit gefallen, die Gäste aus Wolfen sollten diesen Vorsprung nicht mehr aufholen können. In der 2 Hälfte ging das Scheiben schießen munter weiter bis zum 40:17 Endstand.

Am ersten Mai Wochenende ist jetzt das Halbfinale gegen Zerbst terminiert, was dann in der Nuthestadt auch stattfindet. Keine leichte Aufgabe wird das für die Kerner Truppe, die Zerbster werden sicher nicht so leicht zu besiegen sein wie die Reserve von Wolfen. Der kommende Gegner ist zu Hause in dieser Spielzeit noch ungeschlagen.

Maik Schulze; Ronny Matthey 11, Oliver Albergt 1, Christian Saack 4, Enrico Saack 2, Matthias Goth 4/2, Steffen Dusi 3, Lukas Unger 9, Max Reimann 5, Marcel Kerner 1, Stephan Schwebs

 

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Pokal, Pokal… wir holen den Pokal

Mittwoch, 19. April 2017 23:50

Nicht so sehr der Sonntag, vielmehr ist es der Montag an dem man jede Faser des Körpers​ spürt, wie die Beine schmerzen, oder sich die Schultern nicht mehr richtig bewegen lassen. Und die innere Stimme dann wieder einmal sagt, man bin ich alt geworden. Wenn das der Fall ist, kann ein Handball Spiel dafür verantwortlich sein. Solches findet am Samstag in Roßlau statt und gegenüber stehen sich die SG Abus Dessau und die HSG Wolfen 2000, die 2 Mannschaft, die Reserve des Anhaltmeisters wohlgemerkt.

Vor 6 Wochen in etwa da war die Saison für die SG Abus Dessau Geschichte, mit einem Derbysieg zum Abschluss und einem sicheren Platz 3 in der Tabelle wurde die Spielzeit abgeschlossen. Nach langer Zeit meldete Trainer Marcel Kerner seine Mannschaft aber noch für den Anhaltpokal, den die SG schon 2 mal gewinnen konnte. Das letzte Mal 2012 in einem spannenden Finale gegen den HBC Wittenberg. Nun soll 2017 ein neuer Anlauf genommen werden mit dem Ziel das Maximum zu holen, also den Pokal das dritte Mal in die Höhe zu strecken. Dabei sieht der Fahrplan wie folgt aus. Am Sonnabend kommt die Reserve der HSG Wolfen in die Elbe- Rossel- Halle, bei einem Sieg reist man vermutlich 2 Wochen später zum Vize- Anhaltmeister nach Zerbst. Sollte auch da ein Sieg für die SG Abus herausspringen dann würde schon das Finale winken, und Abus mit hoher Wahrscheinlichkeit der HSG Wolfen als zweiten Finalteilnehmer in Hin und Rückspiel gegenüber stehen. Immerhin der amtierende Staffelsieger und Aufsteiger in die Verbandsliga.

Pokal, Pokal… wir holen den Pokal. Also so oder so ähnlich könnte es ablaufen, es kann auch Samstag schon wieder alles vorbei sein und dann geht es endgültig in die Sommerpause, wenn der 4 der abgelaufenen Saison in der Anhaltliga Staffel 1 nicht besiegt wird. In den Ligaspielen war folgendes Bild zu beobachten, nämlich 2 Siege, der letzte ziemlich deutlich mit 20 Toren Unterschied. Dabei stand Wolfen allerdings nur zu 6 auf dem Parkett. 7 Spieler braucht man bekanntlich beim Handball um die Mannschaft voll zu bekommen. Für das Pokalviertelfinale ist man bei Abus guter Dinge das die Gäste mit der nötigen Spielerzahl auflaufen, um ein spannendes Spiel für die Zuschauer zu garantieren.

Lange Zeit haben die Verantwortlichen bei der SG Abus Dessau gehadert die Mannschaft wieder für den Pokal zu melden da außer Spesen am Ende nicht viel mehr herausgesprungen ist. Dies ist in diesem Jahr etwas anders, trotzdem konnten sich nur 7 Mannschaften für diesen Wettbewerb begeistern. Das geringe Teilnehmer Feld bedeutet aber nicht das es einfacher​ wird den Henkelpott ( wenn es denn einer ist) in den Händen zu halten. Mit Wolfen und Zerbst ist schon mal ziemlich starke Konkurrenz im Teilnehmer Feld. Da Abus in der Runde der letzten 8 das Heimrecht zugelost bekommen hat, kann man gleich die Gelegenheit nutzen um den “ Heiligen Vater “ Thomas Käßner offiziell in den Ruhestand zu verabschieden. Mit Ende 50 ist es an der Zeit so sagt er, sich eine neue sportliche Herausforderung zu suchen. Damit ist nicht Rollator wettschieben gemeint 😁. Ok, kleiner Spaß, wer ihm noch ein letztes Mal zujubeln möchte der kommt Samstag um 16 Uhr, vielleicht schon etwas eher (die Cafeteria hat geöffnet), in die Mehrzweckhalle nach Roßlau. Bis dahin.

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Die SG Abus Dessau sucht Spieler

Freitag, 24. März 2017 22:07

Die Zeit geht auch an der Mannschaft der SG Abus Dessau nicht spurlos vorbei. Um in die 10 Saison in der die Mannschaft nunmehr schon zusammen spielt gehen zu können, braucht es noch Verstärkungen auf dem Feld für die Jubiläumssaison. Aufgrund dem alter, und der damit verbundenen Verletzungsanfälligkeit der Spieler, fällt es Trainer Marcel Kerner und Verantwortlichen der SG Abus immer schwerer die Mannschaft voll zu bekommen. Da es ja nur die Männermannschaft noch in der Abteilung Handball gibt und somit kein Nachwuchs zur Unterstützung hinzustößt, ist man auf andere Hilfe angewiesen. Durch Arbeit und Schiedsrichter Einsätze stehen an den Spieltagen oft nicht ausreichend Spieler zur Verfügung, aufgrunddessen nun der Aufruf kommt, an interessierte die für den Verein spielen möchten, sich zu melden. Kontakt ist möglich über die Homepage des Vereins oder auf der Facebook Seite der SG Abus Dessau.

Vielen Dank für euer Interesse

 

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