Donnerstag, 9. März 2017 23:52

Spieler Spiele Tore/ 7m Zeitstrafen Gelbe Karten Rote Karten
 
 
Maik Schulze 8
Ronny Matthey 10 57/4
Oliver Albergt 12 68/1 11 5 2
Christian Saack 11 48 7 5
Matthias Goth 10 34/11 2
Maik Engelbrecht 1
Steffen Dusi 12 34/1 7 5
 
 
Enrico Saack 11 50/6 8 4 1
Stephan Schwebs 10 23 5 1
Marcel Kerner 10 8 2
 
Thomas Käßner 9 5/2
 
Lukas Unger 4 26/2 1
Max Reimann 4 18 4

Thema: Statistik | Kommentare (0)

Saison beendet mit Derbysieg

Mittwoch, 8. März 2017 0:39

2:0 für die SG Abus Dessau was die Derby Siege gegen Dessauer Teams in dieser Saison angeht. Gern hätte es auch 4:0 stehen können wenn es nach den Spielern der SG Abus gegangen wäre, aber Kühnau 3 wurde in die 2 Staffel gelost… Schade. Was auch noch gegangen wäre, wenn Abus und die dritte des DRHV, es in die Meisterrunde geschaft und im Finale um die Anhaltmeisterschaft gespielt hätten. Ein 4:0 dürfte auch in dieser Konstellation möglich gewesen sein. Von der Meisterrunde waren beide Vereine natürlich weit entfernt, der DRHV mit Platz 5 am Ende noch etwas weiter als die SG Abus mit Platz 3. Vor dem Stadtderby am Sonntag waren dahingehend die Fronten klar verteilt. Selbst mit einem Sieg war nicht mehr allzu viel auszurichten in der Endabrechnung der Tabelle. Worum es am Sonntag im Vorspiel des Zweitligateams des DRHV ging, war einzig und alleine ein weiteres Erfolgserlebnis gegen den Stadtrivalen. Und das sollte für die SG Abus Dessau auch eintreffen. Nicht unbedingt schön, nicht über die gesamten 60 Minuten ansehnlich, doch solide gewinnt die Mannschaft auch ohne Trainer Marcel Kerner mit 21:27 in der Anhalt Arena.

Bei der SG Abus hat man ja vor dem Spiel damit gerechnet das wieder groß aufgerüstet wird beim großen Nachbarn, bei den Möglichkeiten, die in dem Verein stecken. Steffen Tiede und Thomas Kirschstein standen auf jeden Fall in der Halle und hatten bei der dritten in dieser Spielzeit ja schon ausgeholfen, die beiden Trainer der Sachsen-Anhaltligisten des Vereins warteten aber nur auf die Abfahrt ihrer Mannschaften zu Auswärtsspielen. Gesichtet wurde noch Volker Preißner der bei Derbys in der Vergangenheit auch gerne ausgeholfen hat. Der alte Dessauer hatte aber keine Sporttasche dabei. Es waren also die üblichen Verdächtigen die auf der Gegenseite standen die mit dem ehemaligen Zweitligaspieler Jens Werner den prominentesten Handballer aufzubieten hatten. Bis auf Torwart Hendrik Reinhardt war allerdings von denen, 15 Minuten vor Spielbeginn niemand zu sehen. Natürlich ganz normal bei den „alten Herren“ des DRHV. Bei Abus nahm man die Erwärmung etwas ernster, angeführt vom Rückkehrer Ronny Matthey der im letzten Saisonspiel die Mannschaft nochmal verstärkt hat. Einen Blitzstart in das Spiel war dadurch trotzdem nicht garantiert, ziemlich zäh begann die Partie, die erst nach 5 Minuten durch einen Schlagwurf in den Winkel des DRHV Gehäuses vom Spielmacher der SG, Christian Saack eröffnet wurde. Bis zum 3:3 war von einem Selbstläufer noch nichts zu sehen, eine doch hohe Fehlerquote verhinderte eine schnelle und deutliche Führung ohne das an der Einstellung der Mannschaft was auszusetzen war. Trotz der Ausgangslage hat sich jeder nochmal voll reingeworfen obwohl es nicht wirklich um irgendetwas ging. Maik Schulze schaffte im Tor den Grundstein das Abus einen kleinen Vorsprung von 3 Toren verbuchen konnte. Beim 5:9 hatte Abus den größten Vorsprung in der ersten Halbzeit erzielt, dann nahm der Coach der Hausherren Arne Klippstein die erste Auszeit. Bei Abus nutzte man die Minute um ein paar Umstellungen im Angriff und Abwehr vorzunehmen, das war allerdings schädlich für die Deckungsarbeit, denn über die linke Angriffsseite des DRHV kam Marco Möbes vermehrt zum Abschluss oder legte auf seinen Bruder Martin an den Kreis ab. Nun war es nur noch ein Tor beim 8:9 was den Unterschied darstellte. Mannschaftsbetreuerin Franziska Förder musste jetzt dringend die grüne Karte legen, denn das Team musste bis zur Pause nochmal neu eingestellt werden. In den restlichen Minuten der ersten Halbzeit stabilisierte sich die SG wieder und beim Stand von 9:11 wurden die Seiten gewechselt.

Mit den 2 Toren Vorsprung waren die Jungs der SG Abus zwar nicht überglücklich, beruhigend war es aber allemal. Selbst wenn es paris gestanden oder die Mannschaft in Rückstand gelegen hätte, an diesem Tag wäre keiner deswegen an die Decke gegangen. Diese gewisse Lockerheit war dem Spiel der SG Abus durchaus anzumerken. Mit einfachen Kreuzungen im Angriff fand Abus den freien Mann, und wenn gar nichts mehr half nahm Enrico Saack sich ein Herz und feuerte aus dem Rückraum auf das Tor des Gastgebers. So war es in der ersten Halbzeit und in der zweiten knüpfte die Mannschaft nahtlos an das Spielsystem an. Mit Erfolg wie sich ja am Ende herausstellte. Bis zum 13:17 war der DRHV noch in Reichweite und hielt das Spiel spannend, es begann jetzt aber die Phase des Spiels in der die SG Abus den Sack in der Anhalt Arena zu machte. Die Abwehr ließ in der Mitte der zweiten Hälfte fast gar nichts mehr zu und der Vorsprung wuchs jetzt stetig an und erreichte beim 15:25 den Höhepunkt. 10 Tore Unterschied sind in der Kürze der Zeit vom Heimteam nicht mehr aufzuholen gewesen, bei noch 7 verbleibenden Minuten auf der Anzeigetafel. Nun kam was kommen musste was auch schon etwas eher passiert wäre, aber eine Verletzung am Fuß verhinderte einen längeren Einsatz. Der “ Heilige Vater“ Thomas Käßner betrat zum letzten Mal in einem Punktspiel das Parkett, das mit dem Derby genau das richtige Ende fand. In den verbleibenden Minuten versuchten die Mitspieler dem 57 jährigen noch den perfekten Abschluss zu bieten, doch der DRHV war darauf vorbereitet, so das es keine gute Torchance mehr für den Linksaußen der SG Abus Dessau gab. Ein Tor wäre natürlich ein toller Abschluss für den sympathischen „jungen Mann“ gewesen, aber auch ohne hat er einmal mehr der Mannschaft ausgeholfen wie so viele Male in der Vergangenheit. In manch einem Spiel hätte Abus in Unterzahl antreten müssen wenn Thomas Käßner sich nicht zu Verfügung gestellt hätte, auch im hohen Alter. DANKE dafür Thomas.

Zum Ende hin hat es die SG dann auch etwas schleifen lassen und der DRHV kam noch zu Ergebnis Kosmetik, vom 17:27 schaffte es der Stadtrivale noch auf 6 Tore zu verkürzen zum 21:27 Endstand. Wie hoch der Sieg am Ende sein sollte spielte nicht wirklich eine Rolle, wichtig war nur, das trotz der Ausgangslage jeder Spieler noch zu 100% konzentriert war und das Spiel gewinnen wollte. Ende April startet Abus in den Anhaltpokal zu Hause gegen die Reserve der HSG Wolfen. Da will, oder besser hat, die Mannschaft noch eine Chance einen Titel zu gewinnen, um der Saison noch eine positive Note zu verleihen.

Maik Schulze; Ronny Matthey 2, Oliver Albergt 6, Christian Saack 6, Enrico Saack 6, Matthias Goth 6/2, Steffen Dusi 1, Thomas Käßner

Thema: ABUS-News | Kommentare (0)

Es endet am Sonntag

Freitag, 3. März 2017 6:50

Am kommenden Sonntag wird der Deckel drauf getan auf die Anhaltliga Saison 2016/17. Der letzte Spieltag endet für die Mannschaft der SG Abus Dessau mit einem kleinen Schmankerl, zwar muss das Team erneut Auswärts antreten, der Anfahrtsweg hält sich allerdings in Grenzen. Nur bis zur Anhalt Arena müssen die Autos der Spieler bewegt werden, Torwart Maik Schulze wird sicherlich mit dem Fahrrad anradeln, Steffen Dusi wird zu Fuß die paar Meter zur Halle laufen, es soll ja recht schön werden am Sonntag. Kurz nach dem Mittagessen um 13:30 Uhr sieht der Spielplan das Stadtderby gegen die dritte Mannschaft des Dessau- Roßlauer Handballverein vor, auch keine schlechte Ansetzung zum Abschluss der Saison. Gern würde man sagen es geht noch um was für das Team von Trainer Marcel Kerner, das ist aber leider nicht der Fall. Abus könnte sich höchstens Derbysieger nennen wenn das Spiel gegen den DRHV gewonnen wird. Die Meisterrunde wurde verpasst, der dritte Platz steht schon fest, somit verkommt die Begegnung in der Bedeutungslosigkeit für die SG Abus Dessau. Beim Gastgeber, der Reserve der Reserve des DRHV könnte noch was gehen in der Tabelle. Mit nur 6 Punkten liegt das Team um Mannschaftsbetreuer Fabian Kubaty auf dem drittletzten Platz und könnte noch einen Platz hinauf, oder einen weiter runter. Wie wichtig das dem DRHV ist, in der Tabelle besser dazustehen, davon können sich die Abusspieler am Sonntag ein Bild machen. Wahrscheinlich wird wieder zum Derby aufgerüstet und im Spiel Protokoll keine Zeile frei bleiben bei der Anzahl an Mitwirkenden. Die SG Abus hingegen muss wieder mit der minimal Besetzung auskommen, Verletzungen und Arbeit verhindern das der gesamte Kader zum Abschluss der Saison bereit steht. Davon betroffen ist auch der Spielertrainer Marcel Kerner, dafür steht ein Comeback vom besten Abus Schützen Ronny Matthey im Raum, der seit Anfang Januar das Team wegen Verletzung nicht unterstützen konnte. Der Teil der Mannschaft der am Sonntag das Parkett betritt kann völlig frei aufspielen, vielleicht auf einigen Positionen Veränderungen vornehmen, und einfach etwas Spaß am Handballspiel haben.

Thema: ABUS-News | Kommentare (0)

Abus ohne Glück gegen Holzdorf

Dienstag, 28. Februar 2017 15:37

Im letzten Heimspiel in dieser Saison gab es für die SG Abus Dessau keine Punkte mehr. Gegen den TV FrischAuf Holzdorf hatte Abus vor der Begegnung noch eine theoretische Chance auf die Meisterrunde, wenn ein Sieg mit mehr als 9 Toren Unterschied gegen die Gäste erzielt worden wäre. Das war allerdings vor dem Anpfiff schon ausgeschlossen, denn es konnten gerade noch 6 Feldspieler der SG mobilisiert werden. Der siebte hätte Trainer Kerner selbst sein können der es kurz vor Beginn des Spiels geschafft hatte die Elbe-Rossel-Halle zu betreten. Leider galt das nicht für die Schiedsrichter die für dieses Duell angesetzt waren. Somit musste eine Entscheidung zu Ungunsten der Heimsieben getroffen werden, Marcel Kerner, ja selbst Schiedsrichter und jedes Wochenende im Einsatz, übernahm die Leitung des Spiels. Die Statuten sehen es so vor das die Heimmannschaft in einem solchen Fall reagieren muss, es wurde dennoch bei den Gästen aus Holzdorf angefragt ob sich jemand bereit erklärt hätte zu pfeifen, das wurde jedoch abgelehnt somit leitete Spielertrainer Marcel Kerner das Spiel alleine und Abus stand ohne Auswechselspieler da.

Für den fehlenden Abus Keeper Maik Schulze musste zudem Rückraum Kanonier Enrico Saack das Gehäuse der SG hüten. Er sollte seine Sache trotz der fehlenden Erfahrung im Tor bravourös meistern auch wenn er 34 Mal hinter sich greifen musste, so war doch einige Male eine Glanzparade mit dabei. Abus verliert das Spiel gegen den Tabellenzweiten mit 27:34 und das lag sicher nicht am fehlenden Maik Schulze im Tor, es war die unterirdische Chancenverwertung die der Mannschaft an diesem Tage das Genick brach. Holzdorf war am Samstagnachmittag die bessere Mannschaft in Roßlau, aber wie Abus zeigte das Team von FrischAuf ebenso vor dem Tor Nerven und verpassten der Wand in der Elbe-Rossel-Halle einige Beulen mehr. Das hätte Abus schlicht ausnutzen müssen das der Gegner trotz Überlegenheit nicht mehr aus seinen Möglichkeiten machte und dadurch die Heimmannschaft auf Tuchfühlung ließ, zumindest in der Anfangsphase. Die war von einem hohen Tempo geprägt, es schien fasst so als würden durch den verzögerten Spielbeginn die Spieler mit den Hufen scharren um beim Startschuss endlich losrennen zu dürfen. Bis zum 2:2 lief noch alles im Rahmen, dann traf Abus das Tor nicht mehr und produzierte Fehlabspiele die die Gäste im Gegenstoß in Tore verwandelten. Jetzt lief das Spiel für die Heimsieben aus dem Ruder, aus dem 2:2 wurde ein 4:9 Rückstand und Mannschaftsbetreuerin Franziska Förder war zur ersten Auszeit gezwungen. Die schien geholfen zu haben den beim 9:12 war der Rückstand halbiert. Mehr als die 3 Tore ließ Holzdorf nicht zu, zur Halbzeit Stand eine 16:11 Führung für die Gäste auf der Anzeigetafel.

Die zweite Hälfte sollte Besserung versprechen, schließlich wollte Abus sich mit Kampf und Leidenschaft von den treuen Zuschauern aus dem Spieljahr 2016/17 verabschieden, trotz dezimiertem Personal. Bis zum 14:17 hielt Abus Kurs und verkürzte abermals auf 3 Tore, doch wieder gelang es nicht dichter an die Gäste heranzurücken. Bis zum 23:27 war das Spiel immer noch offen und Abus hätte mit ein wenig mehr Fortune das Spiel drehen können, doch ab der 47 Minute ging es jetzt steil bergab. Immer öfter von Zeitstrafen getroffen und dadurch in kräftezehrender Unterzahl gezwungen den Anschluss herzustellen, war bei den Spielern der SG Abus irgendwann die Akkus leer und es konnte nicht mehr der nötige Widerstand geleistet werden. Aus dem 23:27 wurden beim 23:30 7 Tore Unterschied was an diesem Tag nicht mehr aufzuholen war. Kurz vor dem Ende verkürzte Abus nochmal auf 5 Tore und hatte 2 Minuten vor Schluss und in Überzahl noch die Möglichkeit das Ergebnis besser aussehen zu lassen, aber den Hausherren gelang es nicht mehr den Ball über die Torlinie zu bekommen. Holzdorf hingegen konterte dadurch noch 2 Mal und es waren am Ende doch 7 Tore Differenz beim 27:34.

Abus verliert auch den 2 Vergleich mit dem TV FrischAuf Holzdorf und bleibt mit der Niederlage auf Rang 3 und kommt somit nicht mehr in die Meisterrunde in der der Anhaltmeister gekürt wird. Abus konnte an diesem Spieltag mit dem Personal über 60 Minuten mit Holzdorf nicht mithalten. Stark bei den Gastgebern waren Oliver Albergt und der 19 jährige Lucas Unger die mit einer guten Leistung Abus über lange Zeit im Spiel hielten.

Enrico Saack; Oliver Albergt 6, Christian Saack 4, Steffen Dusi, Stephan Schwebs 3, Lucas Unger 9/3, Max Reimann 5

Thema: ABUS-News | Kommentare (0)

Der Zweite trifft auf den Dritten

Mittwoch, 22. Februar 2017 21:52

Vor 2 Jahren hatte Abus eine komfortable Ausgangssituation am vorletzten Spieltag der regulären Saison. Der Punkte Vorsprung auf den drittplatzierten dem SV Finken Raguhn zu jener Zeit war groß genug, um schon sicher in der Meisterrunde vertreten zu sein, selbst wenn es noch 2 Niederlagen gegeben hätte. In diesem Jahr stellt sich die Situation ganz anders dar, da am Anfang des Jahres gleich eine deftige Niederlage gegen Zerbst hingenommen werden musste, war das Team um Trainer Marcel Kerner schon nicht mehr in Reichweite zur Spitze, um aus eigener Kraft den Sprung unter die besten 4 möglich zu machen. Einzig ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt der SG Abus noch, und das könnte der Sieg am Wochenende in der Elbe-Rossel-Halle gegen den Zweitplatzierten dem TV FrischAuf Holzdorf sein. Zugegeben, der Sieg muss mit mindestens 10 Toren Unterschied erfolgen da das Hinspiel in Holzdorf mit 21:30 an den damaligen Spitzenreiter verloren ging. Sollte dieser Fall eintreten dann muss FrischAuf auch noch das letzte Saisonspiel zu Hause gegen die Reserve der HSG Wolfen verlieren was sehr unwahrscheinlich sein wird. Abus war dort am vergangenen Samstag vor Ort und da präsentierte sich die HSG nicht mal mit der vollen Anzahl an Spielern, folgerichtig gingen die 2 Punkte an Abus. Dann wird es in Holzdorf wohl erst recht nichts mit einem Sieg für Wolfen. Das liegt allerdings noch 2 Wochen lang hin, somit liegt der Fokus auf das letzte Heimspiel der Saison in Roßlau. Da hat das Team der SG Abus zuerst seine Hausaufgaben zu erledigen.

Viel ändern wird sich das Bild der Mannschaft aus der Vorwoche beim 33:12 Sieg nicht, zumindest was die Anzahl der Spieler angeht. Torwart Maik Schulze muss seiner Verantwortung als Vizepräsident des Seesportvereins vom Leopoldshafen in Dessau nachkommen und ist somit unabkömmlich am Samstag. Da er bekanntlich der einzige Torhüter im Team der SG Abus ist muss jemand aus der Feldspieler Riege allen Mut zusammen nehmen um den 42 jährigen zu vertreten. Um schon mal die Spannung rauszunehmen, es traf Rückraum Spieler Enrico Saack der die schwere Aufgabe am Wochenende übernimmt. Trainer Marcel Kerner ist ebenfalls am 11 Spieltag nicht zu gegen was natürlich einen herben Verlust darstellt, besonders was die Einstellung der Spieler betrifft. Es gab schon bessere Bedingungen bei Abus um in solch ein wichtiges Spiel zu gehen, da mit Goth und Matthey 2 weitere wichtige Spieler fehlen werden wird das Unterfangen mit 10 Toren Unterschied gewinnen zu müssen verdammt schwer. 16 Uhr fällt der Startschuss in Roßlau, jeder Handball interessierte ist natürlich herzlich Willkommen.

Thema: ABUS-News | Kommentare (0)

Abus sichert Rang 3 in der Tabelle

Montag, 20. Februar 2017 20:19

Das gab es in der jüngeren Geschichte der SG Abus Dessau auch noch nicht. Das das Team von Trainer Marcel Kerner öfters mal mit der minimal Besetzung zu einem Auswärtsspiel fährt und auf die Hilfe von der Bank verzichten muss, sah es bei den gegnerischen Mannschaften immer besser aus. Am Samstag Vormittag stellten die Spieler der SG Abus fest, das nicht nur die Heimmannschaft, die HSG Wolfen 2, ohne Auswechselspieler da stand, mehr noch, es fehlte sogar der 6 Feldspieler um die Mannschaft überhaupt voll zu bekommen. Das die Dienstreise für die Dessauer einen positiven Ausgang finden würde stand also vor dem Anpfiff schon fest, es sollte lediglich die Höhe des Sieges in den 60 Minuten verhandelt werden. Keiner zweifelte daran das die in permanenter Unterzahl spielenden Hausherren das Match verlieren würden, umso erstaunlicher war der Zwischenstand nach 13 Minuten. Gerade mal 2 Tore Vorsprung hat das Team aus der Bauhausstadt heraus geworfen und die Zuschauer staunten über die magere 3:5 Führung. Das hatte 2 Ursachen, zum einen der beste Spieler auf dem Platz der Wolfener Torhüter Jack Eckhardt, und zum zweiten die Spieler die den Schlussmann des Gastgebers berühmt geworfen hatten. Es hat keiner mitgezählt, es waren am Ende aber mit muss 20 freie Würfe die nicht den Weg ins Tor fanden und an Eckardt hängen blieben. Wenn man bedenkt das er an der Hälfte der 33 Tore noch eine Hand oder den Fuss am Ball hatte, dann darf man ruhig von einem starken Tag des 49 jährigen sprechen. Oliver Albergt beendete allerdings Mitte der ersten Halbzeit die Torarmut der SG Abus und legte den Grundstein für das standesgemäße Ergebnis. Aus dem 3:5 wurde bis zur Pause ein 3:14 was gleichbedeutend mit der Vorentscheidung war.

Mit der Schlusssirene gab es einen 33:12 Sieg mehr oder minder zu bejubeln, denn was sollte man sich freuen wenn der Gegner limitiert ist. Was wieder Trainer Kerner in den 60 Minuten auffiel war die hohe Zahl an technischen Fehlern und eben wie Eingangs erwähnt die Abschlussschwäche vor dem Tor, die vielleicht mit dem fehlenden Spielrythmus zu tun hat. Es gab vor dem Duell mit der Reserve der HSG Wolfen mal wieder einen Monat Pause in der das Handball spielen schnell verlernt werden kann. Für einen Spieler hat sich der Trainer am Samstag besonders gefreut und das war der mit 8 Treffern erfolgreiche Steffen Dusi der sich für seine gute Trainingsleistung immer mehr belohnt. Im Laufe des Spiels gab es seitens der Heimsieben noch 2 Verletzungen von Spielern die einige Minuten an der Bank behandelt werden mussten, damit es nicht vollkommen unfair und 6 gegen 4 gespielt wurde, nahm Trainer Kerner auch einen Mann vom Feld. Sicher ein schwacher Trost aber immerhin, bleibt zu hoffen das im Pokalspiel Anfang Mai wenn beide Vereine erneut Aufeinandertreffen mehr Personal beim Gegner wie bei der SG Abus zur Verfügung stehen.

Maik Schulze im Tor; Marcel Kerner 2, Oliver Albergt 7, Christian Saack 6, Enrico Saack 5, Stephan Schwebs 5, Steffen Dusi 8

 

Thema: ABUS-News | Kommentare (0)

Die Saison neigt sich dem Ende zu

Mittwoch, 15. Februar 2017 0:30

Der Endspurt der etwas zu kurz geratenen Anhaltliga Saison steht unmittelbar bevor, mit den letzten 3 Begegnungen in der Spielzeit 2016/ 17. Holzdorf, der Tabellenzweite kommt am 25.02. in die Elbe-Rossel-Halle. Eine Woche später bestreitet die SG Abus Dessau das Vorspiel der 2 Liga Mannschaft des DRHV 06 in der Anhalt Arena, gegen die dritte Vertretung des Vereins. Bevor aber Holzdorf und der DRHV auf dem Programm stehen, reist die Mannschaft von Trainer Marcel Kerner am kommenden Samstag zum Tabellennachbarn nach Wolfen. Zur unchristlichen Uhrzeit um 11.30 Uhr, steigt das Duell mit der Reserve Mannschaft der HSG Wolfen 2000. Das Hinspiel gewannen die Dessauer nach einer schwachen Vorstellung am Ende dennoch zu Hause mit 37:32. Einmal mehr ließ die Abwehr der SG Abus seinerzeit viel zu viel zu, denn mit über 30 Gegentoren hat sich die Mannschaft nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Natürlich stand auch mit Matthias Goth ein Feldspieler zwischen den Pfosten, das darf aber keine Ausrede sein. Was Abus nun am Samstag besser machen kann im Vergleich zum Hinspiel ist demnach klar, eine bessere Abwehrleistung. Mit dem Angriff und 37 erzielten Toren war Trainer Marcel Kerner durchaus einverstanden. Problematisch stellt sich für den Trainer der SG Abus am Samstag allerdings die Spielerdecke dar. Ronny Matthey laboriert noch an seiner gebrochenen Nase, Matthias Goth weilt im Urlaub. Das Schiedsrichterpaar Reimann/ Unger ist mit der Pfeife in der Hand im Einsatz, und selbst die Mannschaftsbetreuerin Franziska Förder musste ihre Abwesenheit für diesen Spieltag dem Team kundtun, gefühlt das erste mal überhaupt. Ja und der „Heilige Vater“ Thomas Käßner hat diese Woche die Grippe ereilt und seinen Einsatz mit einem großen Fragezeichen versehen.

Theoretisch könnte Abus noch die Meisterrunde gegen die erste Mannschaft der HSG Wolfen, die das Ticket schon als Staffelsieger gelöst hat, noch erreichen, aber dann muss schon alles optimal laufen und das Glück mitspielen damit das Saisonziel noch erreicht wird. Der Gastgeber mit vielen jungen Spielern hätte sogar die Möglichkeit Teile der ersten Männermannschaft gegen Abus auflaufen zu lassen wenn sie es denn wollten, das Zweitspielrecht macht es möglich. Sollte der Fall nicht eintreten wäre das auch nicht so schlimm, denn mit Jan Busch hat die Reserve Mannschaft der Wolfener ebenfalls einen guten Werfer in den Reihen der im Hinspiel die Deckung der SG oftmals vor Probleme stellte. Mit einem kleinen Kader vor einer großen Aufgabe steht jetzt das Team aus der Bauhausstadt in der Sporthalle Krondorf. Bevor von einem Sieg und möglicher Folgen geträumt wird, erwartet die Kerner Truppe ein harter Kampf gegen die Reserve Mannschaft der HSG Wolfen, die in den letzten Spielen gegen die 2 Wittenberger Teams schlecht aussah und die Duelle mit dem Schlusslicht und dem Vorletzten der Tabelle mit Niederlagen quittieren musste. Unterschätzen wird dennoch keiner den Gegner, viel zu schwer war der Hinspiel Erfolg erarbeitet, um das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen.

Thema: ABUS-News | Kommentare (0)

Abus gewinnt das letzte Spiel… im Januar

Dienstag, 24. Januar 2017 12:22

Als Trainer Marcel Kerner mit seiner Halbzeitansprache fertig war schauten sich die Spieler der SG Abus Dessau tief in die Augen, und jeder einzelne von ihnen wusste das es so nicht mehr weitergehen konnte. Nachdem zur Pause, gegen einen Gegner der bis zum Samstag lediglich 2 Pluspunkte auf dem Konto hatte, ein neuerlicher Tiefpunkt erreicht war, musste der verantwortliche Übungsleiter der SG Abus Dessau Marcel Kerner, in der Kabine die Dezibel Zahl seiner Stimme deutlich erhöhen damit er endlich bei den Spielern Gehör fand. Bis auf Torwart Maik Schulze kam keiner ungeschoren davon, ein Mannschaftliches Versagen auf ganzer Linie war dem Trainer aufgefallen. Ja, es ging mit einer 13:12 Führung in die Pause, und dennoch, gegen den Vorletzten der Tabelle dem SV Grün Weiß Wittenberg Piesteritz 2 darf zu Hause einiges mehr erwartet werden.

Es war schon fast eine Mischung zwischen Überheblichkeit und Angst die die Zuschauer im ersten Durchgang von der Tribüne bei ihrer Mannschaft zu beobachten hatten. Mit einer gewissen Lockerheit ging Abus in das Spiel, wohl wissend das mit Wittenberg Piesteritz ein ganz anderes Kaliber zu Gast war in der Elbe- Rossel- Halle, als welches man noch letzte Woche bespielen musste mit dem HSV 2000 Zerbst. Vom 3:0 zum 7:2 und die Welt war vollkommen in Ordnung bei der Heimmannschaft. Enrico Saack gelangen in der Anfangsphase ein paar schöne Treffer aus dem Rückraum, aber auch aus der Nahdistanz zeigte er mit einem schönen Dreher das er mit dem Spielgerät umgehen kann. Das waren sie dann auch schon, die Highlights der ersten Hälfte bei der SG Abus. Plötzlich kam ein Bruch in das Spiel des Gastgebers und auf der Anzeigetafel stand nun tatsächlich eine 10 bei den Gästen auf der Habenseite, ebenso wie beim Team von Trainer Marcel Kerner. Der versuchte schon vor dem Ausgleich der Gäste mit einer Auszeit das Spiel zu beeinflussen, das Schicksal nahm aber seinen Lauf. Völlig verunsichert wirkte die Heimsieben auf dem Parkett. Absolut gar nichts klappte mehr auf dem Weg zum Tor der Gäste, Fehlabspiele im Minutentakt die in den Händen der Piesteritzer landeten. In der Abwehr kam mangelnde Kommunikation hinzu, außerdem agierte Abus viel zu lässig, es schien fast so als würde keiner den Gegner ernst nehmen. Und die Gäste, die nutzten jeden Fehler gnadenlos aus. Das Glück des tüchtigen half sicher auch mit, den Ausgleich zu erzielen, denn die Abpraller landeten allesamt bei den Lutherstädtern. Ob das fehlen von Ronny Matthey die Ursache für die schwache Angriffsleistung der SG Abus im ersten Spielabschnitt war, lässt sich nur erahnen. Er hätte sicher einige Treffer erzielt was das Halbzeit Ergebnis positiver hätte ausfallen lassen, aber nach dem Nasenbeinbruch aus der Vorwoche war an einen Einsatz nicht zu denken. Mit der 13:12 Führung ist Abus noch mit einem blauen Auge davon gekommen wenn man die ersten 30 Minuten betrachtet.

Das in der Kabine jetzt Klartext gesprochen wurde, musste jedem Spieler klar gewesen sein. Und jeder einzelne bekam von Trainer Kerner deutliche Worte ins Gesicht gesprochen. Wenn nicht mal gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller eine gewisse Dominanz gelingt, wie wollte man eigentlich in die Meisterrunde kommen. Es konnte nur noch bergauf gehen, und das Ziel für die 2 Hälfte musste lauten alles um 100% besser zu machen. Beim 14:13 sah der Trainer der SG Abus noch keine Verbesserung der Lage, auch zu Beginn des zweiten Spielabschnittes war die Unruhe auf dem Parkett zu spüren. Erst als sich die Deckung steigerte und Maik Schulze mehr und mehr Bälle entschärfte, zeigte die Euphorie Kurve des Trainers der SG Abus Dessau wieder nach oben. Die Folge waren nun Tore im Gegenstoß die man auch braucht, wenn im Angriff nichts läuft. Vom 14:13 bis zum 23:14 setzte die Mannschaft der SG Abus zu einem Zwischenspurt an, bei dem vor allem Oliver Albergt, Steffen Dusi und Matthias Goth beteiligt waren. Da sollte mit einer 9 Tore Führung nun wahrlich nichts mehr anbrennen,was auch nicht geschah. Die Spielzug Auswahl war nun besser auf die Deckung der Gäste abgestimmt und der Angriff so lange ausgespielt bis der freie Mann gefunden wurde. Warum die Mannschaft das in der ersten Hälfte nicht umgesetzt hat wird wohl für den Trainer ein Rätsel bleiben. Nur gut das das Team in Halbzeit 2 zu alter Stärke zurückgefunden hat. Es kam nun zu dem erwarteten Ausgang der Partie, Grün Weiß kam nicht mehr in die Gänge und so verloren die Wittenberger in Roßlau am Ende deutlich mit 33:20.

13 Tore Unterschied ließen den Trainer der SG Abus Dessau wieder ein leichtes Lächeln ins Gesicht treiben, er warnte indes aber auch davor, gegen stärkere Mannschaften reicht die Leistung gegen Wittenberg niemals aus wie man am letzten Spieltag erleben durfte. Der Januar ist somit vorüber und für die Dessauer geht es am 18.02. weiter im Programm, dann ist die Mannschaft von Trainer Kerner zu Gast beim 4 der Tabelle, der HSG Wolfen 2.

Maik Schulze, Marcel Kerner, Oliver Albergt 6, Christian Saack 7, Enrico Saack 7/1, Matthias Goth 6, Steffen Dusi 5, Stephan Schwebs 1, Thomas Käßner 1/1

Thema: ABUS-News | Kommentare (0)

Abus mit erstem Heimspiel in 2017

Donnerstag, 19. Januar 2017 7:25

Die Saison ist für die SG Abus Dessau so gut wie gelaufen nach der Niederlage beim Tabellenzweiten aus Zerbst, und doch geht es mit einem Heimspiel am Samstag in der Elbe- Rossel- Halle weiter im Programm. Zu Gast wird die zweite Mannschaft des SV Grün Weiß Wittenberg Piesteritz sein, die im Hinspiel gerade eben mit 32:29 besiegt wurde. Damals wurde allerdings auch ohne etatmäßigen Torwart gespielt, Maik Schulze musste sich das Spiel verletzungsbedingt von der Bank anschauen und Feldspieler Matthias Goth übernahm den Posten zwischen den Pfosten. Am dritten Spieltag der Rückrunde stehen die Vorzeichen wieder anders herum. Maik Schulze ist ins Tor zurück gekehrt und der Flügelflitzer Matthias Goth ist für die SG Abus Dessau wieder für das Torewerfen verantwortlich. Solch ein spannender Spielausgang wie ihn das Hinspiel bot soll es in Roßlau am Wochenende nicht geben. Spätestens nach dem Auftritt in Zerbst sollte jedem Spieler klar geworden was die Stunde geschlagen hat. Ohne das nötige Engagement wird es auch gegen Piesteritz ein schweres Spiel, die weit abgeschlagen im Tabellenkeller stecken. Leider muss Trainer Marcel Kerner für die restlichen Spiele der Saison auf seinen Topscorer Ronny Matthey verzichten der bei der Klatsche aus der Vorwoche einen Nasenbein Bruch erlitt. Schöne Nachrichten lauten anders. Jetzt sind natürlich die restlichen Spieler im Team gefordert diese Lücke zu schließen, ob das klappt und wer das kann, davon darf sich der Zuschauer am Samstag um 16 Uhr selber ein Bild machen.

Thema: ABUS-News | Kommentare (0)

Abus geht in Zerbst unter

Montag, 16. Januar 2017 18:28

Die SG Abus Dessau präsentierte sich beim Tabellenzweiten, dem HSV 2000 Zerbst, am vergangenen Wochenende in desolater Verfassung. Einigen schien der Gänsebraten vom Weihnachtsfest noch schwer im Magen zu liegen, denn läuferisch hatten die Spieler aus der Bauhausstadt nur wenig zu bieten, was gegen eine junge Zerbster Mannschaft von Vorteil gewesen wäre, um halbwegs mithalten zu können am Samstag Nachmittag in der Nuthestadt. Zugegeben, ein Großteil des Teams um Trainer Marcel Kerner hatte im neuen Jahr zum ersten Mal wieder einen Ball in der Hand und das hat man auch der Spielweise angesehen. Nur das es um eine Menge ging und jeder einzelne Spieler der SG über genügend Erfahrung verfügt, um sich auch bei solchem Hintergrund besser aus der Affäre zu ziehen. Eine am Ende deutliche Niederlage einstecken zu müssen gleich zu Beginn des neuen Jahres, tut richtig weh. 35:22 leuchtete es beim erklingen der Schlusssirene auf der Anzeigetafel, und was blieb war dem Gegner noch artig zu gratulieren, um anschließend mit gesenktem Kopf das Parkett zu verlassen.

Irgendwann war sie da die Möglichkeit das Momentum auf Seiten der Dessauer zu verlagern. Es waren 10 Minuten gespielt in der 2 Hälfte da betrug der Rückstand 4 Tore beim Stand von 17:13. Zerbst hatte einige Minuten das Tor nicht getroffen weil auch die Deckung der SG Abus samt Torhüter Maik Schulze langsam den Kampf anzunehmen schien, der für solch ein Duell unablässig ist. Aber wie es so oft in der Vergangenheit aufgetreten ist, macht man sich selbst das Leben schwer durch eigenes Unvermögen. In dieser Phase des Spiels gab es genügend Chancen an die Hausherren heranzukommen, nur stand wieder die alte Abschlussschwäche in wichtigen Spielen im Weg. Angefangen hat es mit einem Kopftreffer von Marcel Kerner von der 6 Meterlinie am Zerbster Schlussmann.Es folgten weitere Treffer an den Alurahmen des Zerbster Tores durch Spielmacher Christian Saack und Matthias Goth, Fehlwürfe von Enrico Saack und Stephan Schwebs, deren Versuche das Netz zappeln zu lassen kein Widerhall fanden und nur das Geräusch erklang wenn der Ball hinter dem Tor an der Wand anschlägt. Ausgenommen von den vielen Fehlwürfen war der beste Abus Schütze Ronny Matthey, er hatte sich schon zur Halbzeit mit einer gebrochenen Nase auf den Weg ins Zerbster Krankenhaus begeben. Es gab sie also die eine Möglichkeit zurück ins Spiel zu finden, doch es sollte nicht sein. In dieser Phase schaffte es die SG Abus nicht das Spiel zu drehen, die Fehlwürfe wurden postwendend von den Hausherren im Gegenstoß in Tore umgemünzt, wodurch aus einem 17:13 ein 21:13 entstand und sich die Abus Mannschaft sich ihrem Schicksal zu fügen schien.

Was wäre gewesen wenn Abus zu Beginn des Spiels den Anpfiff nicht verschlafen hätte, nicht sofort mit einem Handicap von 4, 5 Toren dem Gegner hinterher gelaufen wäre. Mit einer Anhäufung immenser Fehler seiner Spieler in Angriff wie Abwehr, ließen Trainer Kerner am Spielfeldrand schon zu Beginn graue Haare wachsen. Nach 15 gespielten Minuten und einem 10:4 Rückstand, der Trainer die Hilflosigkeit seiner Mannschaft sah, musste er die Notbremse ziehen und die erste Auszeit nehmen. Umstellungen wurden notwendig wie die das Ronny Matthey sich nun von der Spielmacher Position versuchen durfte und den gegen eine offensive Deckung meist glücklosen Stephan Schwebs ersetzte. Viel bewirken konnte auch der schnelle Ronny Matthey nicht mehr, bei seinem 2 Treffer war er ein Stück zu dicht an den Mittelblock der Hausherren gelangt was mit einem Schlag ins Gesicht quittiert wurde und das Saisonaus bedeutet. Spielertrainer Marcel Kerner musste nun selbst Verantwortung auf dem Feld übernehmen aufgrund der dünnen Spielerdecke, und er machte es ganz gut. Es gelang Linksaußen Matthias Goth mehr ins Spiel einzubinden der mit seinen Toren die Mannschaft maßgeblich unterstützte. Der Rückstand auf die Zerbster konnte zumindest bis zur Pause auf 5 Tore stabilisiert werden, und damit im zweiten Spielabschnitt alle Optionen offen hielt.

Bis zur 40 Spielminute war es auch so als könnte, nur auf die Fehler des Gegners lauernt, die SG Abus Dessau in der Zerbster Turnhalle noch was reißen, nachdem man sich so lange nicht abschütteln ließ. Die Kräfte und die Konzentration schwanden aber zusehends bei der SG, wobei auf der anderen Seite der Trainer der Heimsieben ständig frisches Personal auf das Parkett schickte, und dadurch kein Leistungsabfall beim HSV zustande kam. Abus brach in der letzten Viertelstunde vollkommen auseinander und verabschiedete sich aus dem Kampf um die Meisterunde mit einem Debakel.

Maik Schulze, Ronny Matthey 2, Oliver Albergt 3, Christian Saack 3, Enrico Saack 5/2, Matthias Goth 7/2, Steffen Dusi, Stephan Schwebs 1, Marcel Kerner 1, Thomas Käßner

Thema: ABUS-News | Kommentare (0)