Ein Stadtderby steht unmittelbar bevor

Donnerstag, 1. Dezember 2016 15:33

Wenn zum Wochenende hin in den hiesigen Apotheken der Stadt der Vorrat an Finalgon knapp wird, dann liegt das sicher darin begründet, daß ein Stadtderby in der Doppelstadt bevor steht. Die SG Abus Dessau bekommt es zum Abschluss der Hinrunde der Anhaltliga Staffel 1 mit der dritten Mannschaft des Dessau-Roßlauer HV zu tun. Aus der Vergangenheit weiß man auf Seiten von Abus, das der Gegner solch ein Derby sehr ernst nimmt und deshalb immer mal wieder die alten Veteranen des Vereins von der Couch holt. Meistens stecken diese nicht unbedingt im Trainingsrhythmus und bevorzugen dann vor dem Spiel ein besonderes Mittelchen um sich heiß zu machen, Finalgon. Ob es dazu kommt, steht sicher noch in den Sternen. Fakt ist aber, wenn die dritte Punkte holen kann dann wird alles versucht um sie auch zu holen. Gegen die 2 Wittenberger Teams die vom DRHV geschlagen werden mussten, stand auch das nötige Personal dafür parat. Prompt wurde recht deutlich gewonnen. Stehen keine Verstärkungen bereit, endet ein Spiel des Stadtrivalen auch mal mit 39:10 wie in Zerbst.

Nach dem Rückschlag gegen Holzdorf geht es für die SG Abus Dessau darum die Hinrunde halbwegs zu retten und den Vorsprung auf die ersten 2 in der Tabelle nicht weiter anwachsen zu lassen. Zum jetzigen Stand kann Trainer Marcel Kerner und seine Mannschaft nicht sonderlich stolz auf das bisher erreichte sein. Mit Platz 3 hinkt man den Erwartungen deutlich hinterher, und wenn es noch mit der Meisterrunde klappen soll muss bis zum Schluss immer doppelt gepunktet werden. Ansonsten ist das Saisonziel verfehlt. Am Samstag um 16 Uhr haben die Spieler der SG Abus in der Roßlauer Elbe- Rossel- Halle die Möglichkeit es besser zu machen als beim Tabellenführer und endlich wieder zu überzeugen. Ein Sieg über den Stadtrivalen ist ohnehin Pflicht und sollte Motivation genug sein.

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Abus rutscht ins Mittelmaß

Sonntag, 27. November 2016 19:00

40 Minuten waren in Holzdorf gespielt da feuerte Torwart Maik Schulze, der nach 2 monatiger Verletzungspause ein starkes Comeback im Abus Gehäuse ablieferte, den Ball wutentbrannt auf sein Tor, lief zu Trainer Marcel Kerner und teilte ihm mit das für ihn das Spiel beendet sei. Anlass war die nächste krasse Fehlentscheidung der Referees aus Jessen deren Leistung eines Spitzenspiels schlicht nicht würdig gewesen war. Nachdem gefühlt 15 Siebenmeter gegen sich musste der Abus Torhüter sich deutlich zusammen reißen um nicht vollständig zu explodieren, so zog er es vor auf der Bank Platz zu nehmen und Matthias Goth den Vortritt zu lassen. Das tatsächliche Siebenmeter Verhältnis betrug 10:3 zu Gunsten der gastgebenen Holzdorfer. Schlimmer war das Zeitstrafen Verhältnis was noch viel weiter auseinander driftete und sich am Ende als spielentscheidend entpuppte. Abus bekam 3 gelbe Karten, 9 Zeitstrafen und 2 Rote Karten. Holzdorf 1 gelbe und 2 Hinausstellungen. Ständig in Unterzahl spielend war es auch unendlich kraftraubend gegen die gute Deckung des Spitzenreiters Tore zu erzielen, mit 21 Treffern gewinnt man eben nicht auswärts. Somit bleibt Holzdorf weiterhin ungeschlagen nach dem 30:21 Sieg gegen die SG Abus Dessau.

Im Nachgang kann man immer sagen da war mehr drin, vielleicht wäre es auch so gewesen wenn die Schiedsrichter oder die Spieler der SG Abus Normalform erreicht hätten. An einem guten Tag nimmt man auch Punkte mit, am Samstag war das aber nicht der Fall. Schon zu Beginn des Spiels verwickelten sich die Abus Spieler in Diskussionen mit dem Schiedsrichterpaar, der Grund dafür lag in der ersten Siebenmeter Entscheidung schon in der ersten Minute. Schon länger muss der Trainer bei seinem Team mitansehen das vermehrt Schiedsrichter Entscheidungen hinterfragt und permanent gemeckert wird darüber, bis hin zur Zeitstrafe. In einem gewissen Alter sollten die Spieler die nötige Erfahrung mitbringen es cleverer anzustellen, an einem solchen Tag viel es allerdings verdammt schwer, ruhig zu bleiben.

Vor dem Spiel war die Ausgangssituation beider Vereine gut zu erahnen, wenn Abus gewonnen hätte wäre die Meisterrunde noch in greifbarer Nähe. FrischAuf ist mit dem Sieg über Abus nun ganz dicht dran als Tabellenführer ohne Verlustpunkt. So ganz ohne Chance wie das Endergebnis erkennen lässt war Abus in Holzdorf nicht. Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen obwohl der Angriff der Dessauer überhaupt keine Lösungen parat hatte um die Offensive Deckung der Hausherren zu durchbrechen. Es bedurfte also wieder Einzelleistungen von Ronny Matthey der in der ersten Hälfte sein Team im Spiel hielt und mit 11 Toren wieder der beste Schütze seiner Mannschaft war. Nach 15 Minuten musste der Holzdorfer Trainer seine erste Auszeit nehmen, denn Abus konnte beim 6:7 erstmals in Führung gehen. Seit langem konnte die Abwehrreihe der Bauhausstädter überzeugen mit dem starken Maik Schulze dahinter. Der Torwart entschärfte bis dahin schon 3 Siebenmeter und entnervte die Heimsieben mit weiteren zahlreichen Paraden. Bei Abus versagten allerdings auch die Nerven vor dem Tor, Christian Saack hatte 2 Hundertprozentige die der Spielmacher verwandeln muss, dann führt Abus mit 3 Toren. Aber eben vorne verknallt, hinten eins bekommen, schon war der Ausgleich für Holzdorf geschafft. Nun begann die Zeitstrafen Problematik zu greifen, einer nach dem anderen musste das Feld verlassen. Die beiden Saacks traf es gleich 2 mal in der ersten Hälfte, dazu noch Oliver Albergt und Matthias Goth. Zu fünft im Angriff tat sich das Team von Trainer Kerner noch schwerer und verlor zu leicht die Bälle im Angriff. Holzdorf kam zu einfachen Toren durch den Gegenstoß und lag zur Pause mit 12:9 in Front.

Mit 3 Toren zurück war im 2 Durchgang im Spitzenspiel noch alles möglich denn Holzdorf hat in der ersten Halbzeit ebenso wenig überzeugend gespielt wie Abus. Und mit Martin Töpfer hatte Abus den wohl Besten bei den Hausherren gut im Griff der bis zum Schluss nur auf 1 Tor kam. Ein paar Umbau Maßnahmen musste Trainer Kerner für die 2 Hälfte in der Abwehr vornehmen da beide Saacks mit der nächsten Zeitstrafe die Rote Karte sehen würden. Und auch der Angriff wurde umgestellt mit Ronny Matthey auf der Mitte der damit noch mehr Möglichkeiten erhielt seine Schnelligkeit auszuspielen. Bis zum 14:12 war Abus noch gut im Rennen verlor dann allerdings etwas den Anschluss. Mit 6 Toren war Holzdorf beim 19:13 schon unerfreulich weit weggezogen und alles sah nach der 2 Saisonpleite aus. Doch Ronny Matthey vom Punkt und Christian Saack aus dem Rückraum brachten Abus auf 3 Treffer heran an den Tabellenführer. Dann kam die besagte Scene mit Torwart Schulze und dem völlig unberechtigten Stafwurf samt Zeitstrafe für Oliver Albergt. Das war der Anfang vom Ende für die SG Abus. Nachdem Kraftakt wieder den Anschluss herzustellen der nächste Nackenschlag von dem sich Abus nicht mehr erholte. Den folgenden Stafwurf verwandelte Holzdorfs Eric Ziemer im Tor, der mit 11 Treffern, und dem Gros davon in der 2 Halbzeit, bester Werfer der Hausherren wurde. Stück für Stück erhöhte Holzdorf den Vorsprung vom 19:16 auf 22:16 und eine Vorentscheidung schien gefallen zu sein. In der 48 Minute flog dann Enrico Saack mit Rot vom Parkett, 5 Minuten später folgte ihm Oliver Albergt auf die Tribüne. Ab da war es nur noch Schadensbegrenzung was das Dessauer Team betreiben konnte. Am Ende waren es doch fast 10 Tore Unterschied mit welchem Abus konfrontiert wurde. Recht schwach wenn man sieht welche Qualität eigentlich in der Mannschaft steckt.

Maik Schulze; Ronny Matthey 11/3, Oliver Albergt 1, Christian Saack 8, Enrico Saack, Steffen Dusi, Matthias Goth, Stephan Schwebs 1, Thomas Käßner, Marcel Kerner

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Entscheidung in Holzdorf

Dienstag, 22. November 2016 0:52

Die SG Abus Dessau hat schon viele Schlachten auf dem Handball Feld geschlagen. In vielen knappen Begegnungen behielten die Spieler der SG Abus die Nerven und konnten siegreich das Parkett verlassen und in der Kabine die Sektkorken knallen lassen, wie zum Beispiel beim Pokalsieg gegen den HBC Wittenberg im Jahr 2012. Da gewann Abus in 2 packenden Finalspielen Dank eines Treffers von Philipp Winkel in der letzten Sekunde vom Siebenmeterpunkt. Im Aufstiegsjahr 2015 gewann Abus im Halbfinale der Meisterrunde Aufgrund eines mehr erzielten Auswärtstores von Matthias Goth 10 Sekunden vor dem Ende gegen den SV Blau Rot Coswig und zog ins Finale ein. Und wenn das nicht genug gewesen wäre gab es im Finale noch einen drauf und die SG Kühnau musste sich dem selben Schicksal ergeben als Enrico Saack den letzten Freiwurf im Tor versenkte und Abus zum Aufstieg schoss. In all den Spielen kämpfte Abus bis zum Umfallen trotz teils Aussichtslosem Rückstand und dem Publikum gegen sich. Die Moral und der Teamgeist hatten gesiegt. So geschah es auch beim nächsten Gegner und dem letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der Saison 2013/2014.

Am kommenden Wochenende reist der Tross um Trainer Marcel Kerner zum östlichsten Außenposten Sachsen-Anhalts an die Grenze zum Bundesland Brandenburg. Die Reise führt zum TV FrischAuf Holzdorf dem aktuellen Tabellenführer der Anhaltliga Staffel 1. Das dort auch Handball gespielt wird und das gar kein schlechter, zeigen die Ergebnisse der Vergangenheit. Holzdorf oft in der obersten Reihe der Anhaltliga zu finden, gelang es dem Team bisher nicht ganz oben auf dem Treppchen zu landen, was sich in dieser Saison ändern kann, und soll. Im Jahr der Meisterrunde als Abus der Aufstieg in die Verbandsliga gelang waren auch die Holzdorfer Teil des Quartetts, aber Unterlagen im Halbfinale der SG Kühnau. In der damaligen Spielzeit bekam Abus keine Gelegenheit zu einem Vergleich beider Mannschaften. Im Jahr darauf lag eine Spielklasse dazwischen. Somit ist die letzte Begegnung zwischen beiden Vereinen schon 3 Jahre her, die hatte es aber in sich.

Mit gerade mal 2 Autos und exakt 7 Spielern nahm Abus damals mit eher geringen Erwartungen die Reise nach Holzdorf auf sich. Ohne Wechselspieler aber mit dem “Heiligen Vater” Thomas Käßner an Bord nahm Abus damals die schier unmögliche Aufgabe in Angriff in Holzdorf zu bestehen. Mit einem immensen Kraftaufwand bestand die SG Abus Dessau die damalige Prüfung, gegen starke Holzdorfer und einem infernalen Publikum gegen sich in der Mehrzweckhalle Juri Gagarin Straße. Die Kerner Truppe lag fast das ganze Spiel in Rückstand ehe Oliver Albergt mit dem letzten Rest an Energie im Körper ein Doppelpack im Holzdorfer Gehäuse versenkte und plötzlich war Abus in Führung. 29:30 hieß es zum Abpfiff, aber da war das Spiel noch gar nicht vorbei. Maik Schulze hatte noch seinen großen Auftritt, er musste noch einen Siebenmeter abwehren. Von Nerven behalten in engen Spielen war in der Einleitung zu lesen, beim Holzdorfer Martin Töpfer flatterten sie so stark das Schulze im Tor den Stafwurf abwehren konnte und Abus 2 Punkte mit nach Dessau nahm. Mit der damaligen Besetzung kam das einer Sensation gleich.

3 Spielzeiten später sieht die Situation vor dieser Begegnung nicht viel anders aus. Ob 2 Autos diesmal reichen um das Personal nach Holzdorf zu fahren, wird sich beim Abschlusstraining ergeben. Es sieht aber ganz danach aus. Das Schiedsrichterduo Reimann/ Unger wird fehlen ebenso Maik Engelbrecht. Und dann wäre da noch die Personalie Maik Schulze. Der Torwart der SG Abus Dessau fehlt schon seit 2 Spielen verletzt und für den Samstag zum Spitzenspiel hat der Trainer immer noch kein grünes Licht vom Schlussmann für einen Einsatz. Es wird also wieder alles auf seinen “Stellvertreter” Matthias Goth hinaus laufen. Und der Ersatzmann, seines Zeichens Rechtsaußen im Team Kerner, hat bisher eine makellose Bilanz vorzuweisen. 2 Spiele 2 Siege.

Wenn Trainer Kerner und sein Team dieses mal wieder etwas mitnehmen möchten aus dem fernen Holzdorf, dann sollte jeder einzelne eine ähnliche kämpferische Leistung, Moral und Teamgeist an den Tag legen wie beim letzten Duell. Es geht hier um den Einzug in die Meisterrunde und nach der Niederlage gegen Zerbst ist Abus schon gezwungen beim Tabellenführer was zu holen, die Mannschaft kann das, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

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Abus mit erstem Heimsieg

Montag, 7. November 2016 20:38

Das Abus Publikum bekam am Samstag den ersten Heimsieg der Saison in der Roßlauer Elbe- Rossel- Halle zu sehen. In einem spannenden hart umkämpften Spiel siegt das Team der SG Abus Dessau mit 37:32 gegen die Reserve der HSG Wolfen und klettert mit dem Sieg an den Gästen in der Tabelle vorbei auf Platz 3.

Auch am 4 Spieltag merkte man den Spielern der SG Abus an das sie noch nicht richtig in der Anhaltliga angekommen zu sein scheinen. Gegen eine unbequeme junge Wolfener Mannschaft tat sich das Team um Trainer Kerner verdammt schwer. In der Defensive bekam man kaum Zugriff, sodass “Ersatztorwart” Matthias Goth der immer noch den verletzten Maik Schulze vertrat,kaum eine Chance erhielt sich auszuzeichnen. Wenn man weiß das im Gehäuse ein Feldspieler steht mit wenig Erfahrung, dann hätten die 6 Jungs die an der 6 Meterlinie standen doch etwas mehr Aufwand betreiben müssen um die Gäste vom Tore werfen abzuhalten was nicht geschah, befand ein sichtlich angefressener Trainer Kerner in der Halbzeitpause. Da der Angriff ebenfalls die Betriebstemperatur noch nicht erreichte, mussten die Zuschauer ein 6:9 Rückstand auf der Anzeigetafel beobachten. Das sollte nicht so bleiben, nach dem ersten Spielviertel hatte Abus ins Spiel gefunden und lag mit 11:10 in Führung, was den Gäste Trainer zur ersten Auszeit veranlasste. Trainer Marcel Kerner nutzte die kurze Unterbrechung natürlich auch um seine Mannschaft neu einzustellen. Vor allem mit der Disziplin war der Trainer nicht ganz einverstanden, besonders bei den Schiedsrichter Entscheidungen waren die Abus Spieler schnell auf die Palme zu bringen, da hatte der Trainer seine Mühe die Jungs zu beruhigen.

Den Schwung nach der kleinen Aufholjagd nutzten konnte die Heimsieben nur bedingt bis zur 14:12 Führung. Zu schwach war die Abwehrarbeit an diesem Tag, also  blieb der große Befreiungsschlag aus.Vielmehr schafften es die Wolfener zum Anschluss, und beim 17:18 sogar wieder die erneute Führung.

Mit dem 19:19 Pausenstand war für beide Mannschaften wohl ein Novum zu verzeichnen, denn solch ein Ergebnis dient ja in dem ein oder anderen Spiel durchaus als Endstand, und wurde zumindest von Abus in dieser Form noch nicht erreicht. Die Zuschauer wurden mit 38 Toren gut unterhalten und auch für die Werfer war es ein sehr guter Tag. Bei Abus ragten natürlich die 2 Besten Oliver Albergt und Ronny Matthey mit jeweils 12 Toren heraus. Trotzdem, mit der Leistung war Trainer Kerner überhaupt nicht einverstanden und baute die Mannschaft in der 2 Halbzeit auf einigen Positionen um. Allen Verbesserungen zum trotz, es blieb wie im ersten Durchgang ein spannendes Spiel bei dem es Abus verpasste sich zeitig auf die Siegerstraße zu begeben. In der Abwehr sahen Trainer und Zuschauer das sich das Team von der Einstellung her und der Aggressivität deutlich verbessert hat. Leider ließ Torwart Matthias Goth einige haltbare Bälle passieren was ihn sichtlich am allermeisten ärgerte, somit blieb die jetzt bessere Defensive von Abus unbelohnt. Da es im Angriff keinen Leistungsverlust gab, konnten das kompensiert werden.

Das es in der 2 Halbzeit härter zugehen würde auf dem Parkett als in der ersten Hälfte war durchaus zu erwarten, das zeigen die 10 Zeitstrafen die die Unparteiischen vom VfB Zahna aussprechen mussten. Beide Mannschaften wollten den Sieg unbedingt und bis zum 32:31 sah es so aus als würde keiner 2 Punkte aus dem Spiel mitnehmen. 5 Minuten vor dem Ende nutzte Abus eine Schwächephase der Gäste aus um sich vorentscheidend abzusetzen. Abus spielte mit der ganzen Routine die letzten paar Minuten runter und ließ nun nichts mehr anbrennen. Die junge Wolfener Mannschaft schaffte es Abus einige Male ins Straucheln zu bringen, die Dessauer vielen aber nicht um und gewannen verdient mit 37:32.

2 gleichwertig gute Angriffsleistungen in beiden Halbzeiten waren der Schlüssel zum Erfolg. Ein Treffsicherer Oliver Albergt vom 7 Meterpunkt und ein Ronny Matthey der auf Linksaußen egal von welchem Winkel alle Würfe im Tor unter bringen konnte, trugen ihren Teil dazu bei.

Matthias Goth; Ronny Matthey 12, Oliver Albergt 12/5, Christian Saack 4, Enrico Saack 3, Steffen Dusi 4, Stephan Schwebs 1, Marcel Kerner 1, Thomas Käßner

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Abus trifft auf die HSG Wolfen 2

Donnerstag, 3. November 2016 0:34

Premieren gibts es ja immer wieder bei der SG Abus Dessau, am vergangenen Spieltag gab es eine ganz besondere zu beobachten. Da Torwart Maik Schulze sich im Abschluss Training verletzt hatte und er die einzige etatmäßige Stammkraft im Gehäuse der SG Abus ist, musste nun also schnellstmöglich ein Ersatzmann gefunden werden. Oliver Albergt wäre die erste Wahl gewesen wenn nicht dringend seine Qualitäten auf dem Feld benötigt würden. Nach langem hin und her gab dann Matthias Goth grünes Licht für einen Einsatz zwischen den Pfosten. Seine zweite Premiere in diesem Jahr, denn als Schiedsrichter ist der Rechtsaußen erstmals für Abus im Raum Anhalt unterwegs. Am kommenden Samstag könnte der nächste Auftritt im Gehäuse auf den eigentlichen Siebenmeter Schützen von Abus Dessau hinzu kommen, denn bei Maik Schulze steht immer noch ein großes Fragezeichen hinter seinem Einsatz vor heimischer Kulisse. Wichtig wäre der Auftritt des Abus Veteran ungemein, denn mit der 2 Vertretung der HSG Wolfen kommt ein Team in die Elbe-Rossel-Halle was mit einem Punktestand von 6:2 und Platz 3 in der Tabelle, durchaus überzeugen kann. Nur in Zerbst ist die Wolfener Reserve unter die Räder gekommen, ansonsten schlägt sich das Team recht achtbar durch die Staffel 1 der Anhaltliga.

Letzte Saison ist die erste Mannschaft zusammen mit Abus in die unterste Spielklasse abgestiegen, und ein sportlicher Neuanfang das Ziel in diesem Jahr bei den Wolfenern. Das Potenzial ist da zweifellos vorhanden den Weg nach oben zurück zu finden, da hat Abus im April diesen Jahres schon mal einen Vorgeschmack dessen erhalten was möglich ist bei der HSG. Im letzten Heimspiel der Verbandsliga unterlag die Kerner Truppe den Gästen und war damals recht chancenlos. Wieviel Spieler sich nun in der 2 Mannschaft bei den Wölfen tummeln die auch beim letzten Sieg gegen Abus auf dem Spielberichtsbogen standen, und am Wochenende auflaufen, wird man sehen. Es wird auf jeden Fall eine hochmotivierte Truppe auf dem Roßlauer Parkett stehen. Da muss Trainer Kerner und sein Team ordentlich gegen halten um die Punkte in Roßlau zu behalten. Und das muss der Trainer der SG Abus mit sehr wenig Personal erreichen, denn mit Reimann und Unger fehlen 2 wichtige Spieler und auch Kerner selbst ist angeschlagen und ein Einsatz fraglich. Und dann noch die Personalie im Tor die sich wohl erst kurz vor dem Anpfiff entscheiden wird. Wer wieder Lust hat die SG Abus Dessau bei einem Heimspiel zu beobachten ist herzlich eingeladen am Samstag vorbeizuschauen, um 16 Uhr wird das Spiel angepfiffen.

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Abus gewinnt mit Notelf

Montag, 24. Oktober 2016 17:37

Nachdem zum Donnerstagtraining durchgezählt wurde, waren für Samstag genau 7 Spieler einsatzbereit. Nach dem Training waren es nur noch 6, da sich Torwart Maik Schulze verletzt hatte. Durch einen Aufruf in der internen Whats up Gruppe konnten 2 Spieler aktiviert werden. Matthias Goth und Maik Engelbrecht haben sich spontan als Torwart angemeldet. Dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön (besonders von Maik Schulze). Also ging man vollzählig auf Reise nach Wittenberg. Dort angekommen wurde erst einmal die Halle ausgiebig angeschaut. Zum Erstaunen wurde festgestellt, dass keine Anzeigetafel vorhanden war (wird später nochmal interessant).

Nachdem sich alle umgezogen hatten, ging es zum Aufwärmen. Die Mannschaft stellte sich ja fast von selbst auf, Coach Kerner hatte ja nicht viel Möglichkeiten. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Nach sieben Minuten konnte die SG erstmals in Führung gehen mit 5:4 durch Oliver Albergt. Die Führung wechselte danach immer wieder. Beim Stand von 12:10 für Wittenberg nahm Coach Kerner eine Auszeit, um seine Mannschaft wachzurütteln, mit Erfolg. Zwei Minuten nach der Auszeit erfolgte der Ausgleich wieder durch Oliver Albergt. Das es zu einer Halbzeitführung nicht gereicht hatte, lag an 2 vergebenen schnellen Angriffen, weil der Ball den freien Mann nicht erreichte.

So ging man mit einem 17:16 für Wittenberg in die Halbzeit. Dies war auch der fehlende Anzeigetafel geschuldet und auch einem Fehler des Schiedsrichtergespannes. Zehn Sekunden vor Schluss der ersten Halbzeit sprang ein Wittenberger von der Bank auf, um den Ball vom Parkett Richtung Freiwurf zu bringen, 8 Mann auf dem Feld, außerdem war die Uhr von Maik Schulze auf der Bank schon abgelaufen. Trotzdem konnte der Freiwurf noch ausgeführt werden und führte zu einem 7-meter. Etwas angesäuert ging es in die Kabine. Es wurde in der Kabine genau analysiert, was alles noch besser zu machen ist.

Leider kam es anders. Nach 5 Minuten gab es schon wieder 2 vergebene Schnelle Angriffe und Wittenberg konnte auf 20:18 davonziehen. Aber die SG fing sich wieder und konnte nach 11 Minuten durch Steffen Dusi mit 23:22 wieder in Führung gehen. Nachdem der immer stärker werdende Matthias Goth im Tor noch einen Ball fangen konnte, baute die SG ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Nach 22 Minuten konnte Ronny Matthey einen 7-Meter zum 30:27 verwandeln (wir trinken alle gerne Bier). Diesen 3 Tore Vorsprung brachte man über die Zeit und gewann dann am Ende auch verdient mit 32:29. Dieser Sieg zeigt auch, dass die Mannschaft zusammenhält. Es konnten sich alle in die Torschützenliste eintragen. Natürlich muss auch erwähnt werden, dass Enrico Saack einen starken Tag erwischt hatte und 10 Tore zum Sieg beitragen konnte. Ebenfalls sollte nicht unerwähnt bleiben das Coach Kerner zu Mister 100-Prozent wurde und von 4 Versuchen viermal traf. Und die Ansprache vor dem Spiel auch Wirkung gezeigt hatte, keine unnötigen Fouls zu spielen, nur zwei 2min Strafen.

So kann man auf das nächste Spiel gespannt sein. Nochmal Danke an alle die da waren oder wie würde Stephan Schwebs sagen“Schön das Ihr da seid“.

Matthias Goth, Maik Engelbrecht, Ronny Matthey 6/1, Marcel Kerner 4, Oliver Albergt 5, Enrico Saack 10/3, Steffen Dusi 4, Max Reimann 3

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Der Weg zurück an die Spitze

Freitag, 21. Oktober 2016 10:34

Ups, da war ja noch was. Der Punktspiel Betrieb in der Anhaltliga, Staffel 1. Nach gefùhlt einer halben Ewigkeit geht es zum Ende des goldenen Oktober in den 3 Spieltag. Mit der erneuten Anreise nach Wittenberg sind die Abstecher in die Lutherstadt für dieses Jahr abgehakt, dann fährt man nur noch die B187 entlang wenn es zum TV FrischAuf  Holzdorf geht. Für dieses Wochenende steht jetzt erstmal die Begegnung mit der 2 Mannschaft des SV Grün Weiß Wittenberg Piesteritz auf dem Spielplan. Für die Wittenberger war schon nach der entäuschenden Auftaktniederlage in Zerbst am ersten Spieltag  die Herbstferien angesagt. Das Spiel gegen die SG Abus Dessau ist dann somit erst die 2 Möglichkeit Punkte auf das Konto  der Lutherstädter zu bringen. Ob es Plus oder Minuspunkte sind dürfte auch stark von der Leistung der SG Abus Dessau abhängen. Das Team von Trainer Marcel Kerner hat schon 2 Spiele absolviert und steht mit einem ausgeglichen Punktestand im Mittelfeld der Tabelle, was natürlich nur eine Momentaufnahme sein sollte. Der Anspruch liegt höher, aber nach der Pleite zu Hause gegen die junge Mannschaft des HSV Zerbst ist das eben jetzt die Realität. Nach der einmonatigen Wettkampf Pause hofft der Trainer nun das seine Mannschaft schnell am Samstag den richtigen Rhythmus findet um den Ausgang des Spiels in die Erfolgsspur zu lenken. 2 Punkte sind immens wichtig und die sollen geholt werden, aber nicht wie gewohnt in der Wittenberger Stadthalle, wie zum Auftakt gegen die TSG Wittenberg, sondern in der Mehrzweckhalle In der Juristen Strasse. Um 17.15 startet die Partie und bis auf Spielmacher Christian Saack sollte der Trainer auf den gesamten Kader zurückgreifen können.

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Abus stürzt vom Thron

Sonntag, 25. September 2016 21:58

Wo war er, der Wille das Spiel zu gewinnen und den Weg in die Meisterrunde zu finden? In den ersten 15 Minuten war er nicht zu sehen und nach 30 Minuten schon gar nicht. In der 45 Minute ging der HSV 2000 Zerbst mit 13:20 am Samstag Nachmittag in der Elbe- Rossel- Halle in Führung gegen die SG Abus Dessau und von Spitzenspiel war hier nichts zu sehen. Zerbst führte mit 7 Toren und die Heimmannschaft war auf dem besten Wege ein Debakel zu erleben im 2 Saisonspiel. Nach 59:35 Sekunden stand allerdings ein 24: 24 auf der Anzeigetafel, Abus hat in 15 Minuten 7 Tore aufgeholt und war am Punktgewinn dran gewesen, doch der Zerbster Dennis Franz bezwang in der letzten Sekunde Abus Torwart Maik Schulze und die Gäste konnten somit 2 Punkte aus Roßlau entführen.

Wie konnte es zu dieser Niederlage überhaupt kommen? Um es kurz zu sagen Jung schlägt Alt, ein wenig komplizierter ist es schon, aber die These kommt schon ziemlich nah ran an den Spielverlauf. Der Trainer der Dessauer Marcel Kerner hatte nur beim 2:1 ein Lächeln im Gesicht gehabt. Beim 2:5 und der ersten Auszeit sind aus einem Lächeln Zornesfalten ins Gesicht des Trainers gezogen. Abus bekam gegen die Offensive Deckung der Gäste nichts zu stande, zu viele schlechte Würfe, Abspielfehler und schon ging es im hohen Tempo in die andere Richtung. Ausgekontert von der jungen Zerbster Mannschaft die ohne Markus Natho und Sebastian Daudert angereist sind, dafür aber mit Florian Dobritz der auf der Mittelposition die Abus Deckung ordentlich durch gewirbelt hat. Zu unbeweglich auf den Beinen präsentierten sich die Hausherren die somit das 1gegen 1 einfach nicht verteidigen konnten. Im letzten Jahr in der Verbandsliga schon die Schießbude der Liga gewesen, wollten die Spieler der SG das anscheinend in der Anhaltliga fortführen. Wenn im Angriff die Durchschlagskraft und die Ideen gefehlt haben so hätte ja wenigstens die Defensive überragen können, damit aus Gegenstõßen ein paar Tore zusammen gekommen wären, aber es wurde zu viel falsch gemacht. Trainer Kerner war gezwungen viel umzustellen und Personal rotieren zu lassen, aber er musste mit ansehen wie fast jeder Spieler unter seinem Niveau agierte. Zur Pause konnte sich Zerbst schon auf 5 Tore zum 12:17 absetzen was es unheimlich schwer machte im 2 Durchgang den Anschluss überhaupt herzustellen, denn es sah nicht so aus als würden die Gäste das zulassen.

Was könnte besser werden in der 2 Halbzeit? Der Trainer suchte nach Antworten in der Kabine und wollte einfach nur erstmal an den Kampfgeist seiner Mannschaft appellieren. Das Abus zur Pause zurück liegt das hat man in der vergangenen Saison oft genug erlebt, das sollte in der Anhaltliga in dieser Form nicht mehr passieren. Am Samstag wurden die Abus Sympathisanten eines besseren belehrt. Kein Aufbäumen im 2 Durchgang war zu beobachten vom Trainer und den Zuschauern in der Elbe- Rossel- Halle. Vielmehr waren es die Gäste aus der Nuthestadt die weiter zu legten. Die 2 Halbzeit begann Abus mit Kreisläufer Oliver Albergt im Tor, da sich der einzige Torwart der Hausherren Maik Schulze eine Schulterverletzung zuzog, aber es nach 40 gespielten Minuten nochmal im Tor versuchte und bis zum Ende durch hielt.

Bis zum 13:20 lief weiter gar nichts bei der SG, und alles optimal beim HSV. Es wurde nun so langsam ruppiger auf dem Spielfeld und die Schiedsrichter hatten keine leichten Entscheidungen mehr zu treffen. Die Zeitstrafen häuften sich auf beiden Seiten und es verging fast kein Angriff mehr bei dem alle Spieler auf der Platte waren. Es war jetzt auch die Phase in der Abus zurück ins Spiel fand. Immer noch nicht mit irgendeinem System und mit Inhalt gefüllt der Angriff, aber mit einem Treffsicheren Ronny Matthey der den Ball irgendwie über die Linie gebracht hat. Die Mannschaft merkte das hier nun was möglich war, das sagte auch Trainer Kerner in der Auszeit die Zerbst nehmen musste, da Abus den Rückstand auf 3 Tore beim 20:23 verkürzt hatte. Da war er jetzt, der Wille den man zum Siegen braucht. Stück für Stück nährte sich die Abus 7 dem Ausgleich. Auch deshalb weil Zerbst die Chancen nicht mehr nutzte, mehrere 7 Meter nicht verwandelte und technische Fehler hinzukamen. Dann war es endlich soweit, Abus mit Ballgewinn in der Abwehr nahm Trainer Kerner nach 59:17 Minuten seine letzte Auszeit. Beim Stand von 23:24 musste natürlich ein Tor her für den Punktgewinn, die Frage war nur wann. Lange ausspielen wenn es denn geht oder schnell die Lücke finden und abschließen, denn Zerbst war noch in Unterzahl und der Raum zum Abschluss gegeben. Es ging ganz schnell und das nötige Tor wurde durch Lukas Unger erzielt. Zerbst war nun am Drücker und wollte den Sieg, es war eine ziemlich wilde Geschichte, alle liefen Kreuz und quer plötzlich landete der Ball beim Rechtsaußen der Gäste der den Siegtreffer erzielte. Vor dem Abschluss ging allerdings ein Schrittfehler voraus vom Anspieler was klar zu erkennen war aber der Pfiff der Unparteiischen blieb aus, und Abus musste sich nach einem gewaltigen Comeback geschlagen geben.

Da war sie nun die erste Niederlage gegen einen Gegner der kompakter und schneller spielte als das von Dessau zu sehen war. Nach dem klaren und leichten Sieg aus der Vorwoche bekamen einige Spieler den Rechner nicht schnell genug hochgefahren um sich an ein anderes Niveau anzupassen. Das ist vielleicht auch die große Gefahr in dieser Saison nach leichten Spielen und der langen Spielpause auf dem Punkt bereit zu sein das Können abzurufen. Jetzt gibt es einen Monat Pause bevor es wieder nach Wittenberg geht zur zweiten Mannschaft von Grün Weiß Piesteritz.

Maik Schulze; Ronny Matthey 6, Oliver Albergt 3, Christian Saack 1, Enrico Saack 4, Matthias Goth 2/2, Steffen Dusi, Stephan Schwebs 1, Thomas Käßner, Max Reimann 2, Lukas Unger 4, Marcel Kerner

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Heimauftakt in der Elbe- Rossel- Halle

Mittwoch, 21. September 2016 19:35

Am 2 Spieltag der Anhaltliga Staffel 1 steht das erste Heimspiel für die SG Abus Dessau in der Elbe- Rossel- Halle im Spielplan. Diese zweite Ansetzung der Saison 2016/17 hält auch gleich das erste Spitzenspiel bereit. Sicher darf man nach nur einem Spieltag nicht gleich von Spitzenspiel sprechen, da die Tabelle noch wenig aussagekräftig ist. Dennoch, wenn Abus als erster und der HSV 2000 Zerbst als zweiter Aufeinandertreffen, dann konnten sich die Kontrahenten vom Wochenende schon bei der Staffeleinteilung auf ein wichtiges und Interessantes Duell freuen. Der letztjährige Tabellendritte und Pokal Sieger aus Zerbst reist mit einem souveränen 36:23 Sieg über Grün-Weiß Wittenberg Piesteritz im Gepäck nach Roßlau. Am letzten Samstag eroberten die Nuthestädter mit dem Heimsieg die Tabellenspitze, ehe Abus am Sonntag zurückschlug und mit einem 38:24 Sieg den Spieltag als erster abschloss.

Mit den Zerbstern wartet der erste Härtetest der Saison auf die Mannschaft von Trainer Marcel Kerner, die am letzten Wochenende gerade im devensiv Bereich einige Schwächen offenbarte was dem Trainer überhaupt nicht gefiel. Eine Leistungssteigerung ist zwingend notwendig, da bei den Gästen ein gut eingespieltes Team das von Verbandsliga Zeiten noch zusammen geblieben ist auf die SG wartet. Besonders der Rückraum ist gut besetzt mit Jonas Hohmann, Markus Natho und vor allem dem Oberliga erfahrenen Sebastian Daudert, da sollte die Abus Deckung ein Auge drauf werfen. Diese Qualität ist zweifelsohne auch bei der Heimmannschaft vorhanden. Mit Enrico Saack und Ronny Matthey bekommen 2 Spieler mehr Einsatzzeiten die der Trainer letzte Woche noch schonen konnte. Das ist auch notwendig da Lukas Unger und Max Reimann im Schiedsrichter Einsatz sind und der Mannschaft nicht helfen können. Mit weniger Personal trotzdem doppelte Punkte holen, das ist das Ziel für den Samstag. Ein Sieg wäre verdammt wichtig im Hinblick auf die Qualifikation für die Meisterrunde.

Beginn der Partie ist um 16 Uhr terminiert, die SG Abus Dessau freut sich auf eure Unterstützung am Samstag. Bis dahin.

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Abus ist Tabellenführer

Montag, 19. September 2016 19:51

Mit Glanz und Gloria zurück in der Anhaltliga. Nun, mit dem Glanz das hängt natürlich ganz von der Betrachtungsweise der jeweiligen Personen ab. Da ist zum Beispiel der Trainer der SG Abus Dessau Marcel Kerner, der bei dem 38:24 Auswärtssieg seiner Mannschaft nur selten Glanz erkennen konnte, obwohl das Ergebnis durchaus zur Zufriedenheit einladen könnte. Auf der anderen Seite sahen Spieler und Zuschauer der TSG Wittenberg zwar auch nicht den ganz großen Glanz von ihrem Team, aber wie nach dem Spiel bei einer Unterhaltung mit dem Gastgeber festgestellt wurde, hat man mit einem schlimmeren Ergebnis gerechnet. Von diesem Blickwinkel gesehen waren die Spieler der TSG am Ende doch ganz froh, über den Ausgang.

Der Gastgeber erwies sich gerade in der Anfangsphase des Spiels als hartnäckig, und ließ sich nicht so schnell abschütteln wie von der SG Abus erwartet. Gut, Abus hat auch kräftig mitgeholfen das es nach 10 Minuten erst 6:8 Stand. Was da an hundertprozentigen ausgelassen wurde, das ließ den Trainer der SG Abus an der Seitenlinie ein paar graue Haare mehr wachsen. Ob es an der langen Spielpause lag oder vielleicht etwas Arroganz im Spiel war, das konnte der Trainer am Ende auch nicht sagen, es warf jedenfalls sein Matchplan über den Haufen. Bis auf Maik Engelbrecht waren alle Mann an Bord deswegen wollte der Trainer personell einige neue Varianten ausprobieren, das allerdings nur wenn es das Spiel und der Gegner auch zuließ. Da musste zu allererst der TSG Kanonier David Kunze in Ketten gelegt werden, denn die Tore aus dem Rückraum fielen viel zu einfach. Da war die Deckung der Bauhausstädter noch nicht ganz auf der Höhe des Geschehens ebenso wie Torwart Schulze. Die erste Grüne Karte musste auf den Zeitnehmertisch gelegt werden und Trainer Kerner bat seine Getreuen zur Unterredung an die Seitenlinie. Kurz nochmal alle wachgerüttelt, konnte das Spiel wieder fortgesetzt werden, jetzt mit einer deutlich verbesserten Mannschaft aus Dessau die bereit war mehr zu investieren als zu Beginn des Spiels. Allen voran Max Reimann der beim Konter seine Treffsicherheit unter Beweis stellte, 8 Striche sollten am Ende hinter seinem Namen auf dem Spielberichtsbogen stehen. Und natürlich der Dauerbrenner im Team der SG Abus Dessau, Oliver Albergt der mit seinen fast 38 Jahren 10 mal einnetzen konnte. Bis zur Pause zeigte die Anzeigetafel in der Wittenberger Stadthalle dann doch ein freundlicheres Zwischenergebnis.

Hochgerechnet vom 11:20 Halbzeitstand, könnte es am Ende ein 22:40 werden was alle bei Abus gefreut hätte. Doch wie schon in der ersten Hälfte gab es auch in der zweiten phasenweise erschreckende Fehler in der Defensive. Bis zum 17:27 waren die Wittenberger, die sich nach langer Zeit wieder zusammengefunden haben und eine spielfähige Mannschaft in der Anhaltliga melden konnten, gleich auf wenn man das Halbzeitergebnis mal außen vor lässt. Erst ab der 45 Minute ging der Abstand weiter auseinander, nicht zuletzt weil Torwart Maik Schulze jetzt Klasse bot und das Tor dicht machte. Jetzt probierte der Trainer auch ein paar Sachen aus wie zum Beispiel den 7 Feldspieler. Untrainiert gab es dabei Licht und Schatten. 2 Angriffe verliefen positiv,3 gingen in die Hose jeweils mit Fehlwurf. Der Torwart der Gastgeber ließ sich nicht lange bitten und verwandelte einen Fernwurf im Abus Gehäuse.

Am Ende brachte Abus den Sieg sicher über die Ziellinie und ist mit dem 38:24 Erfolg an die Tabellenspitze der Anhaltliga Staffel 1 geklettert, also alles erstmal zur vollen Zufriedenheit bei der SG Abus. Marcel Kerner sieht dennoch eine Menge Luft nach oben. Der Trainer konnte sich dank der guten Personallage am Sonntagmorgen sogar den Luxus erlauben und den besten und drittbesten Abusschützen aus der Vorsaison, Ronny Matthey und Enrico Saack, nur punktuell für einige Minuten aufs Feld zu schicken. Erfreulich war auch: der 56 jährige Thomas Käßner schrieb sich ebenfalls in die Torschützenliste ein, was ihm letzte Saison noch verwehrt blieb, Matthias Goth nach langer Verletzung wieder auf dem Parkett zu bestaunen, war Treffsicher vom Punkt. Also rundum ein positiver erster Auftritt in die neue Anhaltliga Saison.

Maik Schulze; Ronny Matthey 1, Marcel Kerner, Oliver Albergt 10, Christian Saack 4, Enrico Saack 2, Matthias Goth 5/4, Steffen Dusi 1, Stephan Schwebs 4, Thomas Käßner 1, Lucas Unger 2, Max Reimann 8

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